DJK-Trainer Brebach: „Ickern teilt richtig aus“
20.01.2012 | 16:28 Uhr 2012-01-20T16:28:00+0100
Hattingen. Die DJK Westfalia Welper bekommt es am Sonntag (Anwurf 17.45 Uhr) im letzten Spiel der Hinrunde in eigener Halle mit dem TuS Ickern zu tun. Welpers Trainer Ingo Brebach hält den Gast aus Castrop-Rauxel für einen unangenehmen Gegner.
Denn zum einen hat Ickern nach mäßigem Start durch Siege gegen starke Teams auf sich aufmerksam gemacht: Leidtragende waren der TuS Hattingen, der HC Heeren-Werve, der Lüner SV und zuletzt der TV Brechten. „Ickern kommt nicht ganz zu Unrecht mit viel Selbstvertrauen zu uns“, sagt Brebach.
Und zum anderen ist da die Spielweise des TuS’, von der sich der Westfalia-Coach am vergangenen Wochenende beim 26:25 über den TV Brechten selbst ein Bild machte. Denn Ickern, das im Rückraum in Kilian Esser und Nils Rodammer seine stärksten Akteure habe, teile in der Abwehr ganz schön aus, so Brebach. „Es könnte Situationen geben, die uns mentale Stärke abverlangen“, sagt er. Es wäre also gut, wenn sich seine Spieler davon nicht beeindrucken ließen.
Auf der anderen Seite zieht Brebach Optimismus aus der guten zweiten Halbzeit bei der 23:27-Niederlage bei der HSG Schalke 04/96. „Ich bin mir sicher, dass wir Ickern besiegen, wenn wir zu unserem Spiel finden“, sagt er. Allerdings mahnt Brebach auch an, dass gute Leistung konsequenter in Punkte umgesetzt werden müsse. „Es wird Zeit, dass wir am Ende einen Treffer mehr gemacht haben als der Gegner. Wie wir das machen, ist mir eigentlich egal.“
Brisant ist das Spiel nicht zuletzt deswegen, weil der Verlierer wieder tiefer in den Tabellenkeller abzurutschen droht. Die Westfalia ist momentan mit neun Punkten Elfter, Ickern rangiert zwei Plätze weiter oben, hat aber auch nur einen Zähler mehr. Der Vorsprung auf den Drittletzten, HTV Recklinghausen, beträgt einen bzw. zwei Punkte.
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