Die Westfalia angelt sich einen Hochkaräter

Thomas Zeller (links hinten) soll mit seiner Erfahrung bei der DJK Westfalia Welper schnell zum Führungsspieler werden.Foto:Michael Gohl
Thomas Zeller (links hinten) soll mit seiner Erfahrung bei der DJK Westfalia Welper schnell zum Führungsspieler werden.Foto:Michael Gohl
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Hattingen..  Handball-Landesligist DJK Westfalia Welper verstärkt sich für die kommende Saison mit einem Hochkaräter. Der ehemalige Zweitligaspieler Thomas Zeller wechselt vom Verbandsligisten HSG Vest Recklinghausen an die Marxstraße.

„Wir waren schon vor einem Jahr in Kontakt. Da hat sich Thomas aber für die HSG Vest Recklinghausen entschieden. Nun kommt er zu uns, und darüber freuen wir uns sehr“, sagt Welpers Vorsitzender Fabian Andreas. Auch Welpers neuer Coach Andreas Kuno ist von dem Zugang sehr angetan. Kuno: „Thomas Zeller ist natürlich für uns eine absolute Verstärkung. Er soll ein absoluter Führungsspieler und mein verlängerter Arm auf dem Spielfeld werden.“

Mit Thomas Zeller bekommen die Welperaner einen äußerst routinierten und torgefährlichen Spieler in ihre Reihen. Der wurfstarke Linkshänder hat sich im Handballsport schon früh einen Namen gemacht und spielte gleich nach seiner Jugendzeit für den TuS Spenge in der 2. Liga. Bereits im zweiten Jahr wurde er dort Torschützenkönig. „Aber nur, wenn man ausschließlich die Feldtore zählt und die Siebenmeter weglässt“, stellt Thomas Zeller richtig, dass es sich nicht um den offiziellen Titel handelte. Seine Torgefährlichkeit hat der durchschlagskräftige Shooter aber auch bei seinen vielen weiteren Stationen in der 2. Liga (SG Solingen/Bergischer Handball-Club, ASV Hamm), der damaligen Regionalliga - heute dritte Liga – (TuS Wermelskirchen), der Oberliga (HG Remscheid), der Landesliga (HTV Sundwig/Westig) und der Verbandsliga bei der vom ehemaligen Hattinger Coach Maik Düerkop trainierten HSG Vest Recklinghausen immer wieder unter Beweis gestellt.

„Nun aber möchte ich rein sportlich heimisch werden und mein Hauptaugenmerk auf mein berufliches Weiterkommen legen“, sagt der in der Hattinger Altstadt wohnende und in der Reha-Klinik Ennepetal arbeitende Physiotherapeut. Zeller will sich nämlich auch noch mit einer kleinen Praxis in Gevelsberg selbstständig machen. Der Aufwand, zum Training dann immer noch nach Recklinghausen fahren zu müssen, wurde dem 32-Jährigen einfach zu groß.

„Die DJK Welper ist ein sehr familiär geführter Verein und hat eine Mannschaft mit vielen jungen, aber auch einigen erfahrenen Spielern. Das hat mich überzeugt“, sagt Thomas Zeller, der die Mannschaft des neuen Trainers Andreas Kuno mit seiner langjährigen Erfahrung sicherlich enorm bereichern wird.