Die Favoriten setzen sich durch

Der TuS Hattingen (in rot/weiß) und der SC Obersprockhövel (in grün/schwarz) trennten sich im direkten Aufeinandertreffen mit 3:3. Am Ende gewann der SCO die Gruppe A vor dem TuS.
Der TuS Hattingen (in rot/weiß) und der SC Obersprockhövel (in grün/schwarz) trennten sich im direkten Aufeinandertreffen mit 3:3. Am Ende gewann der SCO die Gruppe A vor dem TuS.
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Sprockhövel..  Am ersten Tag des 26. WAZ-Pokals in der Sprockhöveler Glückauf-Halle gab es keine Überraschung, die Favoriten der Gruppen A und B zogen souverän ins Viertelfinale ein.

In der Gruppe A waren das Landesligist SC Obersprockhövel und A-Ligist TuS Hattingen, der sich im Rennen ums Weiterkommen verdient gegenüber dem Meisterschaftskonkurrenten TuS Blankenstein durchsetzte.

Die beiden späteren Viertelfinalisten lieferten sich früh am Tag auch das spannendste Duell des Tages. Oliver Heinrich markierte in einer rasanten Begegnung eine Minute vor dem Ende die 3:2-Führung für den TuS Hattingen – aber Tim Gummersbach glich zehn Sekunden vor Schluss noch für den SCO aus. Beide Teams gaben keine Punkte mehr ab, Obersprockhövel belegte wegen der besseren Tordifferenz Platz eins.

Der TuS Blankenstein hätte dem TuS Hattingen gefährlich werden können, wenn er nicht im direkten Aufeinandertreffen eine zweimalige Führung verspielt hätte. Am Ende hieß es 3:2 für den TuS Hattingen, der auch den Gruppenvierten Hammerthaler SV (4:2) und Schlusslicht SG Hill (9:0) schlug.

In der Gruppe B legten die Sportfreunde Niederwenigern die Messlatte mit einem einwandfreien Auftritt sehr hoch. Sie verwiesen den westfälischen Landesligisten SV Herbede mit deutlichem Abstand auf Platz zwei.

Die Sportfreunde marschierten mit vier Siegen durch ihre Gruppe und hinterließen am ersten Turniertag den stärksten Eindruck. Der Höhepunkt war sicherlich der deutliche 4:0-Sieg über Herbede, bei dem ein Klassenunterschied sichtbar war. Überragend auf der Seite Niederwenigerns war Lauritz Angerstein, der mit seinen drei Treffern gegen Herbede großen Anteil am Erfolg hatte.

Die Wittener gewannen ihre restlichen drei Partien und verwiesen so den AC Hattingen, die TSG Sprockhövel II und den VfL Gennebreck auf die Plätze. Die A-Ligisten ACH und TSG II sammelten jeweils vier Punkte, Gennebreck ging leer aus.

Im Viertelfinale am Montag treffen so Obersprockhövel und Herbede aufeinander, während es Niederwenigern mit dem TuS Hattingen zu tun bekommt.