Die DJK Märkisch meldet sich zurück

Andreas Bergolte führte die DJK zurück in die Kreisliga B. Der Trainer wohnt in unmittelbarer Nähe des Platzes In der Behrenbeck.Foto:Volker Speckenwirth
Andreas Bergolte führte die DJK zurück in die Kreisliga B. Der Trainer wohnt in unmittelbarer Nähe des Platzes In der Behrenbeck.Foto:Volker Speckenwirth
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Hattingen..  Sie sind zurück in der Kreisliga B. Durch einen 7:1-Sieg im letzten Relegationsspiel gegen die SG Griesenbruch-Ehrenfeld machten die Fußballer der DJK Märkisch Hattingen den Aufstieg perfekt.

Märkisch hatte in der entscheidenden Partie eine hohe Hürde zu überspringen, denn der SV Bommern II, von dem sich die DJK zuvor 2:2 getrennt hatte, hatte mit einem 4:0 gegen Griesenbruch-Ehrenfeld vorgelegt. „Die Vorgabe war sicher nicht von Pappe“, sagt Märkisch-Trainer Andreas Bergolte, für dessen Mannschaft es nach einem 0:1-Rückstand dann noch enger wurde. Doch letztlich hat es dann ja doch gereicht.

Märkisch hat damit das selbst vorgegebene Ziel erreicht. „Ja, wir wollten aufsteigen“, sagt der Trainer, der vor anderthalb Jahren in der Winterpause zum Verein stieß. Damals galt es, den Abstieg aus der Kreisliga B zu verhindern. Das klappte zwar nicht, doch die Märkisch-Verantwortlichen richteten den Blick schnell wieder nach vorne. Und schon bald wurde klar, dass es im Kampf um den Aufstieg zwei große Konkurrenten geben würde. Zunächst einmal die zweite Mannschaft der SG Welper, die am Ende auch Meister wurde - und dann noch den SC Oberstüter.

Für Märkisch lief es in der Hinrunde noch nicht richtig rund. Große Personalsorgen gab es, und so musste der Trainer wiederholt als Spieler auf dem Platz aushelfen. „Das war sicher nicht optimal, mit meinen 52 Jahren würde ich ja normalerweise in der Super-Altliga spielen“, sagt Andreas Bergolte.

Also wurde in der Winterpause noch einmal nachgelegt. Von den Neuen schlugen vor allem Heiko Mattner und Sergen Sen ein. Wegen der nun deutlich verbesserten Personallage konnte Bergolte seine Mannschaft fortan von der Seitenlinie aus dirigieren.

Märkisch profitierte auch von der Heimstärke. Auf dem Platz In der Behrenbeck ist die Mannschaft in Meisterschaftsspielen seit eineinhalb Jahren ungeschlagen. Der Verein hat sich nach dem Umzug von der Waldstraße nach Holthausen offensichtlich also gut eingelebt.

Auffälligster Akteur bei Märkisch war sicherlich Markus Walkenhorst, der während der Saison auf 34 Tore kam. In der Relegation setzte aber ein anderer Spieler die Akzente. Nämlich Sergen Sen, der im Spiel gegen den SV Bommern II für den späten Ausgleich sorgte und der am 7:1 gegen Griesenbruch-Ehrenfeld mit drei Treffern beteiligt war. Unverzichtbar war sicherlich auch Arek Janta, der als Kämpfer immer voran ging. „Er reißt die ganze Mannschaft mit“, lobt Andreas Bergolte. Und diese Mannschaft zeichnet vor allem aus, dass sie nie aufgibt. Denn es gab schon einige kritische Situationen. So zum Beispiel im Spiel gegen Bommern II, als Märkisch mit 0:2 zurück lag.

Künftig ohne Walkenhorst und Sen

Auf zwei Spieler aus diesem Trio wird Märkisch künftig verzichten müssen. Markus Walkenhorst hört auf, und Sergen Sen will es in einer höheren Liga versuchen. Doch Andreas Bergolte ist zuversichtlich, dass der Verein zur neuen Saison eine Mannschaft auf die Beine stellen wird, die den Klassenerhalt schafft. „Spieler für die Kreisliga B zu finden, ist natürlich etwas leichter“, sagt Bergolte. „Ich habe jetzt eine Telefonliste vor mit liegen. Und die arbeite ich nach und nach ab.“