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Handball: Landesliga

Der TuS Hattingen geht seinen Weg

12.02.2012 | 13:41 Uhr
Der TuS Hattingen geht seinen Weg

HTV Recklinghausen -
TuS Hattingen24:37

Tabellenführer TuS Hattingen marschiert weiter von Sieg zu Sieg: Beim Drittletzten der Handball-Landesliga, dem HTV Recklinghausen, feierte die Mannschaft von Trainer Maik Düerkop einen letztlich ungefährdeten 37:24-Sieg. Weil Oberaden im Verfolger-Duell Schalke 04/96 schlug, ist der Vorsprung auf sieben Punkte angewachsen.

In Recklinghausen tat sich der TuS zunächst schwer. „In den ersten zehn Minuten sind wir überhaupt nicht ins Spiel gekommen“, sagte Hattingens Trainer Maik Düerkop. Vorne leistete sich der Spitzenreiter einige Fehler und schlechte Torabschlüsse, und auch die Defensive war nicht immer vollends auf der Höhe. So setzen sich die Gastgeber zwischenzeitlich bis auf 5:1 ab. „Aber in dieser Phase hat bei Recklinghausen auch alles gepasst, das war nahezu fehlerlos“, so Düerkop.

Es war damit zu rechnen, dass der abstiegsbedrohte HTV das nicht über 60 Minuten würde durchhalten können. Und genau so kam es auch. Nach einer knappen Viertelstunde kamen die Gäste immer besser ins Spiel und glichen nach 22 Minuten zum 7:7 aus.

Zur Halbzeit hatte sich die Düerkop-Sieben bereits auf 13:9 abgesetzt und erhöhte nach dem Seitenwechsel Tor um Tor, so dass am Ende, nach dem 45:20-Hinspielsieg, wieder ein deutliches Ergebnis gegen Recklinghausen stand.

„Ich muss meiner Mannschaft ein Kompliment machen, dass sie sich nach der verkorksten Anfangsphase zurück ins Spiel gekämpft hat“, kommentierte Maik Düerkop den Pflichtsieg seines Teams. Beim TuS überzeugte erneut Tim Tiede, der auf elf Treffer kam. Außerdem kamen mehrere Spieler, die zuletzt eher im zweiten Glied gestanden hatten, zu Erfolgserlebnissen. Sven Schmitz etwa (vier Treffer), Niklas Klinker (3) oder auch Kreisläufer Victor Schönenborn (4).

So fiel nicht ins Gewicht, dass der TuS beim HTV auf die Leistungsträger Luca Kuhnhenn (Adduktorenzerrung) und Max Schwarz (Fersenprellung) verzichten musste. Julian van Kessel hatte die ganze Woche über krank im Bett gelegen, war aber trotzdem im Innenblock der Abwehr ein wichtiger Faktor.

Der Sieg in Recklinghausen war umso schöner, weil der SuS Oberaden das Verfolgerduell gegen die HSG Schalke 04/94 mit 29:25 für sich entschied. Dadurch ist der Vorsprung der Rot-Weißen aus Hattingen auf sieben Zähler gewachsen, weil Oberaden Schalke (acht Punkte Rückstand) überholte.

TuS: Monjé, Stecken; Schimm, Klinker (3), Grossmann (4), van Kessel (1), Schmitz (4), Osterloh (6), Tiede (11/1), Pospiech, Bouali (4), Schönenborn (4).

Sebastian Schneider

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