Braunheim übernimmt für Wolf

Dominik Braunheim will die DJK unbedingt zu einem Sieg gegen Herbede führen. Zwei weitere Punkte würden den Druck von der Mannschaft nehmen.Foto:Fischer
Dominik Braunheim will die DJK unbedingt zu einem Sieg gegen Herbede führen. Zwei weitere Punkte würden den Druck von der Mannschaft nehmen.Foto:Fischer
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Hattingen..  Mit einem Heimsieg gegen den HSV Herbede will sich Handball-Landesligist DJK Westfalia Welper im Abstiegskampf am Samstag ein wenig Luft verschaffen. Das Nachbarschaftsduell wird um 19.30 Uhr in der Halle Marxstraße angepfiffen.

„Wir wollen dieses Spiel unbedingt gewinnen, um die kommenden schweren Wochen mit etwas weniger Druck angehen zu können. Ich bin nämlich davon überzeugt, dass wir viel stärker sind, wenn wir diesen Druck nicht verspüren“, sagt Welpers Trainer Dominik Braunheim, der für den erkrankten Michael Wolf in dieser Woche die Trainingsstunden leitete. Diese waren übrigens nicht allzu gut besucht, denn neben den verletzten Spielern wie Björn Trompeter (Kreuzbandriss) und Fabian Andreas (Innenbandriss) fehlten auch die an Grippe erkrankten Jonas Grimm-Windeler und Felix Buchmüller bei den Einheiten. Während Trompeter und Andreas auf jeden Fall bis zum Saisonende ausfallen werden, steht für die Partie gegen den HSV hinter dem Einsatz von Grimm-Windeler und Buchmüller ein großes Fragezeichen.

Die Begegnung gegen den Tabellensechsten HSV Herbede dient für Dominik Braunheim und seine Jungs auch als eine Art der Wiedergutmachung. Bei der 22:24-Hinspielniederlage in Herbede präsentierte sich die DJK nämlich von einer ganz schwachen Seite. „Diese Scharte wollen wir auswetzen. Ich bin auch fest davon überzeugt, dass uns das gelingt. Denn in den Heimspielen haben wir uns ja meistens von der besseren Seite gezeigt“, sagt Braunheim. Der Trainer sprach damit die drei Siege in Serie an, die die Westfalia nach der Niederlage gegen den Ortsrivalen TuS Hattingen Anfang November mit dem nicht für möglich gehaltenen 26:25-Erfolg über den Spitzenreiter TuS Bommern als absoluten Höhepunkt an der Marxstraße feiern konnte. Einen herben Rückschlag gab es zuletzt aber am 2. Februar bei der unerwarteten Heimniederlage gegen den allerdings erstarkten damaligen Tabellenletzten SG Handball Hamm III.

Wittener in der Deckung variabel

Genau einen Tag zuvor feierte der HSV Herbede mit dem 26:23 über die PSV Recklinghausen II seinen ersten und bisher einzigen Auswärtssieg in dieser Spielzeit. In den sechs vorherigen Spielen in der Fremde gelang dem HSV nicht ein einziger Punktgewinn. „Ich weiß, dass Herbede zwei verschiedene Deckungsvarianten spielen und auf große Erfahrung einiger Spieler zurückgreifen kann. Wenn es uns aber gelingt, unseren Gegner durch gutes Rücklaufverhalten nicht ins Spiel kommen zu lassen, dann haben wir große Siegchancen“, sagt Dominik Braunheim.