Blankenstein will sich nicht weiter vertrösten

Der Einsatz von Marius Kundrotas (re.) ist noch nicht gesichert.Foto:Sander
Der Einsatz von Marius Kundrotas (re.) ist noch nicht gesichert.Foto:Sander
Foto: WAZ FotoPool

Hattingen..  Alles andere als ein Sieg kann sich der TuS Blankenstein beim Auswärtsspiel in Stiepel (15 Uhr) eigentlich nicht erlauben. So langsam wird es für das Team von Trainer Rainer Sprenger Zeit, wieder einmal dreifach zu punkten, um in der Endphase noch ein Wörtchen um den Klassenerhalt mitreden zu können.

Möglicherweise steigen aus der Kreisliga A fünf Mannschaften in die B-Liga ab. Momentan würde der TuS Blankenstein als Viertletzter diesen Gang antreten müssen. „Es werden immer weniger Spiele, und wir können uns nicht immer wieder auf nächste Woche vertrösten“, sagt Rainer Sprenger. „Außerdem spielen die anderen Mannschaften aus dem Keller noch mindestens gegen den TSV Witten oder BV Langendreer 07. Diese Punkte muss man bei den anderen Vereinen noch dazurechnen. Der AC Hattingen spielt sogar noch gegen beide Mannschaften.“

Unangenehme Stiepeler

Im Hinspiel verloren die Blankensteiner glatt mit 0:4 gegen Rot-Weiß Stiepel. „Da haben wir natürlich grottenschlecht gespielt“, erklärt Sprenger. „Aber gegen Stiepel war es auch unangenehm zu spielen. Das zeigen ja auch die Ergebnisse aus den vergangenen drei Wochen.“ Die Bochumer ärgerten in der Vorwoche die DJK Ruhrtal Witten und mussten sich nur mit 4:5 geschlagen geben. Davor gelang ihnen ein 2:2 gegen den Spitzenreiter TuS Kaltehardt, und auch gegen den SV Herbede schossen sie immerhin vier Tore, bekamen aber wie gegen Ruhrtal fünf Treffer eingeschenkt.

Wie beim TuS in dieser Saison üblich, gibt es Personalnöte. So wird aller Voraussicht nach Marvin Klink wegen Knieproblemen ausfallen. Auch der Einsatz von Phillip Barkau ist gefährdet. Zudem ist Matthias Stracke schon seit Wochen angeschlagen. Ob Marius Kundrotas spielen wird, ist noch nicht klar, da der Litauer in der vergangenen Woche zum zweiten mal Vater wurde.