Blankenstein vor dem Tor zu schwach

Blankensteins Mannschaft war vor dem gegnerischen Tor einfach nicht konsequent genug.Foto:Fischer
Blankensteins Mannschaft war vor dem gegnerischen Tor einfach nicht konsequent genug.Foto:Fischer
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Hattingen..  Der Start in die Rückrunde verlief für den TuS Blankenstein weniger erfreulich. Im Heimspiel gegen die SG Linden-Dahlhausen setzte es eine 1:3-Niederlage. Damit bleiben die Blankensteiner weiterhin im Abstiegskampf der Kreisliga A.

Schon vor dem Anpfiff erreichte Trainer Rainer Sprenger die erste Hiobsbotschaft: Seine Innenverteidigung fiel aus, weil weder Marvin Klink noch Alexander Wehefritz einsatzbereit waren. „Das war schon etwas derbe, weil ich am Freitagabend mit einem gut gefüllten Kader gerechnet habe“, sagte Sprenger. Kein gutes Omen also für ihn und das Unglück sollte erst noch folgen.

Personell geschwächt trat der TuS also an, machte in der Anfangsphase aber gar keinen schlechten Eindruck. Chancen durch Guido Amade und Markus Blättler blieben allerdings ungenutzt und so gehörte das erste Tor den Gästen aus Bochum. Nach einer Hereingabe herrschte großes Durcheinander im Blankensteiner Strafraum. Unglücksrabe Christoph Mrosewski bekam den Ball dann vor sein Schienbein, von wo aus er ins eigene Tor sprang.

Chancen aber keine Tore

Das Unglück setzte sich im restlichen Spielverlauf fort. Der TuS lieferte keine schlechte Leistung ab, kämpfte um die Bälle, suchte die Lücken und erarbeitete sich so auch einige Chancen. Doch bei der Chancenverwertung haperte es. Einzig Robin Przondziono gelang es kurz vor der Halbzeit den Gäste-Keeper zu überwinden. Mrosewski hatte ihm nach einem gewonnenen Kopfballduell den Ball in den Lauf vorgelegt. Doch dabei blieb es auch. „Die Torchancen haben wir uns erarbeite, aber nicht resolut genug abgeschlossen“, ärgerte sich Sprenger. Auch in der zweiten Halbzeit scheiterte die Offensive daran.

In der Defensive sicherte nach dem Seitenwechsel Marius Kundrotas für Mathias Stracke ab. Aber dem TuS fehlte der Spielrhythmus und so konnte der Winterzugang noch nicht seine volle Stärke unter Beweis stellen. „Er wird uns aber in den kommenden Wochen bestimmt helfen können“, ist Sprenger überzeugt.

Beim 1:2 fehlte jedoch in der Abwehr die Zuordnung. Die Blankensteiner griffen einen Gegenspieler nicht an, der aus 20 Metern abzog und den Ball in die Maschen drosch. TuS-Torwart Kevin Klink war machtlos. Ebenso bei dem 1:3, das am Ende durch einen Konter fiel. Blankenstein traf danach nur noch die Latte.

Den Kampf gegen den Abstieg nimmt Rainer Sprenger ernst. „Wir konzentrieren uns voll darauf. Unser Ziel ist nun ein sicherer Platz, da noch nicht sicher ist, wie viele Teams am Ende absteigen.“

TuS Blankenstein -
SG Linden-Dahlhausen 1:3

Tore: 0:1 (8.), 1:1 Robin Przondziono (44.), 1:2 (55.), 1:3 (88.).
TuS: Klink, Blättler, Barkau, Mitschke (50. Niedereichholz), Frenzel, Stracke (46. Kundrotas), Przondziono, Lemanski, Mrosewski, Amade, Afrasiab (75. Klaus).