Blankenstein gerät langsam unter Druck

Im Hinspiel gab es auf dem Platz an der Marxstraße ein 2:2.Foto:Speckenwirth
Im Hinspiel gab es auf dem Platz an der Marxstraße ein 2:2.Foto:Speckenwirth
Foto: WAZ FotoPool

Hattingen..  Zum Hattinger Derby treffen sich am Sonntag AC Hattingen und TuS Blankenstein. Die Partie wird um 13 Uhr auf dem Platz an der Waldstraße angepfiffen.

Vor allem der TuS Blankenstein ist vor diesem Spiel nicht frei von Sorgen. Denn langsam wird die Lage für die Mannschaft von Trainer Rainer Sprenger unangenehm. Die Blankensteiner stehen nur noch drei Punkte vor der kritischen Zone, der Vizemeister der vergangenen Saison befindet sich also im Abstiegskampf. Kaum zu glauben.

„Wir sind uns unserer Lage sehr wohl bewusst“, sagt Rainer Sprenger. „Wir brauchen endlich etwas Zählbares und müssen das Spiel am Sonntag engagiert und couragiert angehen. Jetzt gibt es keine Ausreden mehr. Der AC ist aber nur schwer einzuschätzen.“

Der TuS Blankenstein muss am Sonntag auf Biryar Afrasiab verzichten. Ein Fragezeichen steht zudem hinter dem Einsatz von Florian Mitschke, dagegen kehren Marvin Klink, Vladislav Dinges und vielleicht auch Alexander Wehefritz in den Kader zurück.

Sorgen gibt es aber auch beim AC Hattingen. Filipp Andreew ist verletzt, Mehti Kocak fehlt wegen seiner fünften Gelben Karte, und Cetin Aydin und Ömer Akkan sind gesperrt, wobei Aydin zum letzten Mal zusehen muss – dann ist seine Sperre abgelaufen. „Uns fehlen natürlich wichtige Spieler“, sagt ACH-Geschäftsführer Ömer Sari. „Aber wir haben viel Qualität im Kader. Unser Problem ist nur, dass die Vorbereitung nicht gut war. Wir hinken immer noch ein bisschen hinterher. Aber sicher ist es für uns ein Vorteil, dass wir am Sonntag auf Asche spielen.“