Björn Trompeter bleibt ein Welperaner

Björn Trompeter stand den Welperanern zuletzt wegen eines Kreuzbandrisses nicht zur Verfügung.Foto:Klaus Pollkläsener
Björn Trompeter stand den Welperanern zuletzt wegen eines Kreuzbandrisses nicht zur Verfügung.Foto:Klaus Pollkläsener
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Hattingen..  Björn Trompeter bleibt der DJK Westfalia Welper doch erhalten. Der derzeit wegen eines Kreuzbandrisses pausierende Spielmacher hat seinen beabsichtigten Wechsel zum TuS Bommern noch einmal überdacht und dem an der Tabellenspitze stehenden Landesliga-Konkurrenten abgesagt.

„Bei Björn haben sich im persönlichen Bereich einige Dinge geändert. Björn wird Vater und in Zukunft auch beruflich stärker eingespannt sein. Das hat ihn dazu bewogen, nun doch bei uns zu bleiben“, sagte Welpers Vorsitzender Fabian Andreas zum Sinneswandel von Björn Trompeter.

Beim Nachbarn in Witten ist diese Nachricht natürlich nicht besonders gut aufgenommen worden. „Ich war einfach nur völlig perplex und habe mit dem Kopf geschüttelt. Das darf auf keinen Fall Schule machen, die Vereine brauchen schließlich Planungssicherheit“, zeigte sich Bommerns Trainer Ingo Brebach, der bekanntlich zuvor ja auch die DJK Welper trainierte, von dieser personellen Wende schwer enttäuscht. Brebach trifft diese Personalie umso mehr, als zuvor auch schon Gregor Grajcar seine dem Oberliga-Aufstiegsfavoriten gegebene Zusage widerrufen hatte.

Verständnis für Ingo Brebach

In Welper hat man Verständnis für den Unmut von Ingo Brebach, kann aber auch die Entscheidung von Björn Trompeter nachvollziehen. „Wenn sich die Rahmenbedingungen ändern, dann werden hin und wieder auch Entscheidungen revidiert. Das hat uns auch schon getroffen“, sagt Fabian Andreas mit dem Hinweis, dass das Handballspielen ja nach wie vor als Hobby betrachtet werden sollte.

Der erste Vorsitzende der DJK Westfalia Welper freut sich darüber, mit Björn Trompeter „einen ganz speziellen Typen und Spieler“ auch weiterhin in den eigenen Reihen zu haben.

Nach einem einjährigen Auslandsaufenthalt kehrt auch Emanuel Jess wieder an die Marxstraße zurück. Vor seinem Neuseelandtrip hat der junge Linkshänder neben seinen Spielen für die A-Jugend-Mannschaft der JSG Hattingen-Welper auch schon erfolgreich in der zweiten Mannschaft der Welperaner in der Bezirksliga gespielt. Dort hat der Youngster sich schnell zu einem der Leistungsträger entwickelt. „Wir wollten Emanuel damals schon zur ersten Mannschaft hochziehen, haben aufgrund seines anstehenden Auslandsaufenthaltes aber davon Abstand genommen“, sagt Fabian Andreas. Nun soll der junge Mann aber ganz schnell Landesligaluft schnuppern.