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Handball: Landesliga

Bittere DJK-Niederlage

12.02.2012 | 20:16 Uhr
Bittere DJK-Niederlage

Hattingen.DJK Westfalia Welper -
TV Brechten20:22

Die DJK Westfalia Welper musste einen herben Rückschlag hinnehmen. Die 20:22-Heimniederlage gegen den TV Brechten war deshalb so bitter, weil die Gastgeber lange Zeit führten.

Erst wenige Minuten waren gespielt in der zweiten Halbzeit, da schienen alle Trümpfe in Welperaner Hand. Beim Stand von 15:11 schickten die Schiedsrichter nach 38 Minuten einen Brechtener Spieler nach einem Foul an Dennis Brikmann mit der Roten Karte vom Feld. Aber irgendwie kam nach dieser Szene ein Bruch ins DJK-Spiel. Denn die Partie wurde hitziger, und auch auf den andren Seite gab es jetzt mehr Zeitstrafen als zuvor. Vor allem aber häuften sich jetzt die technischen Fehler und Fehlpässe bei den Hausherren. Diese hatten sie sich schon in der Anfangsphase geleistet, der Gegner aber auch. Jetzt war Brechten aber konzentrierter. Beim 15:15 (43.) gelang der erste Ausgleich, dann überholten die Dortmunder die DJK sogar. Noch einmal schien sich das Blatt allerdings zu wenden, als Dominik Bauer zehn Minuten vor dem Ende zum 17:17 ausglich – die Hoffnung war allerdings vergebens. Genauso wie nach Björn Trompeters 20:21 100 Sekunden vor der Schlusssirene. Zwar eroberte Welper den Ball, aber Dominik Bauer hatte bei seinem Schuss ans Lattenkreuz Pech. Die Partie war gelaufen, als die Dortmunder auf 22:20 erhöhten.

Am Ende verließen die Welperaner Spieler niedergeschlagen das Spielfeld, nicht nur wegen des Ergebnisses. Denn sie waren auch über weite Strecken die etwas bessere von zwei Mannschaften, die zäh um die Punkte rangen. Bis auf die Anfangsphase, in der die Gäste mit 2:1 führten, hatte immer die Westfalia die Nase vorn – bis zur Mitte der zweiten Hälfte.

Sehr enttäuscht war auch Welpers Trainer Ingo Brebach. „Mit so vielen Fehlpässen und technischen Fehlern kannst du kein Spiel gewinnen“, sagte er. Mit der Abwehr war er zwar zufrieden, in der Offensive bescheinigte er aber nur dem mit acht Treffern besten Schützen Björn Trompeter eine gute Partie. „Vielleicht hat der eine oder andere gedacht, wir wären schon richtig weit und es ginge immer so weiter“, so Brebach. „Das heute war aber ein Rückschritt.“

„Spielfilm“: 1:2 (5.), 3:3 (10.), 6:4 (15.), 8:8 (20.), 10:9 (25.), 13:9 (30.), 14:10 (35.), 15:12 (40.), 15:16 (45.), 16:17 (50.), 18:19 (55.).
DJK: Büttner, Moog; P. Brikmann (2), Trompeter (8/2), Jasinksi (1), Schulz (3), Lask (1/1), Bauer (2), D. Brikmann (1), Heinz (2), Schott, Rehbein, Weber.

Sebastian Schneider

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