Bernd Vatter will die Wende erzwingen

Der Hattinger Trainer erwartet von seiner Mannschaft einen Sieg.Foto:Speckenwirth
Der Hattinger Trainer erwartet von seiner Mannschaft einen Sieg.Foto:Speckenwirth
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Hattingen..  Nach fünf Niederlagen in Serie will Handball-Landesligist TuS Hattingen II endlich wieder in die Spur zurückfinden. Folgerichtig streben die Hattinger im Heimspiel gegen die Ahlener SG II den ersten Sieg nach langer Zeit an. Die Partie wird in der Kreissporthalle ausgetragen. Anwurf ist am Sonntag um 15.30 Uhr.

„Wir wollen mit aller Macht die Trendwende herbeiführen. Denn auf der sicheren Seite sind wir noch lange nicht. Da fehlen uns noch einige Punkte“, sagt Hattingens Trainer Bernd Vatter. Der TuS-Coach schaut trotz der Niederlagenserie positiv nach vorne, mahnt aber gleichzeitig bei seinen Spielern größte Aufmerksamkeit und Konzentration an. „Wir müssen uns den schwierigen Aufgaben stellen. Trotz oder gerade wegen unserer erheblichen Personalsorgen müssen wir über unseren Schatten springen und vermehrt kämpferische Tugenden in die Waagschale werfen. Erst wenn uns das gelingt, werden wir auch wieder punkten“, sagt der Trainer.

Am Sonntag werden mit Max Schäfer, dem gesperrten Viktor Schönenborn und wahrscheinlich auch dem erkrankten Pascal Klöckner wieder wichtige Spieler ausfallen. Da muss Bernd Vatter wieder auf einige Nachwuchsspieler zurückgreifen. „Die Jungs machen ja auch ihre Sache richtig gut. Doch eingespielt sind wir in der Formation halt nicht“, erklärt Vatter, warum das Spiel ohne die Leistungsträger nicht immer ganz rund läuft.

Ahlen auswärts stark

Das Spiel gegen Ahlen gewinnt auch dadurch an Bedeutung, weil der Gegner im Falle einer weiteren Hattinger Niederlage punktemäßig zum TuS aufschließen wird. Und gerade auswärts zeigten die Gäste zuletzt, dass man immer mit ihnen rechnen muss. Drei der letzten fünf Spiele haben die Ahlener in der Fremde für sich entschieden.