Bernd Vatter von seiner Mannschaft enttäuscht

Von der Form der Hinrunde ist der TuS Hattingen II zurzeit weit entfernt.
Von der Form der Hinrunde ist der TuS Hattingen II zurzeit weit entfernt.
Foto: WAZ FotoPool

Hattingen.. TuS Hattingen -
TuS Westfalia Hombruch 26:34

„Wir haben eine enttäuschende Leistung abgeliefert. Das muss man ganz klar sagen und darf das auch nicht beschönigen“, fand Hattingens Trainer Bernd Vatter kurz nach der klaren 26:34-Heimniederlage gegen den Tabellennachbarn TuS Westfalia Hombruch deutliche Worte. Der Coach vermisste den mannschaftlichen Zusammenhalt, den sein Team über weite Strecken der Hinrunde noch so ausgezeichnet hatte.

Vom Anpfiff an bekam der TuS Hattingen im Abwehrbereich große Probleme. Immer wieder war die Defensivabteilung zu spät am Gegner. Der Wille, sich schnell zu verschieben und zu attackieren, fehlte. So kam Hombruch immer wieder zu leichten Toren. Dennoch besaßen die Hausherren die Chance auf ein offenes Spiel. Aber auch vorne wurden große Mängel offensichtlich. Besonders im Abschluss haperte es gewaltig. Zweistellig bezifferte Bernd Vatter die Quote der vergebenen Großchancen.

Dennoch war der Pausenrückstand (14:16) nicht so groß, als dass keine Wende mehr möglich gewesen wäre. Aber auch in Abschnitt zwei fand der TuS nicht zu seinem gewohnten Tempospiel.

„So kann man halt keinen Blumentopf und in der Landesliga auch kein Spiel gewinnen. Man spielt halt nur so gut wie man trainiert. Und das war zumindest von der Anzahl der Spieler her zuletzt nicht so prickelnd“, setzte der schwer enttäuschte Bernd Vatter noch einen drauf. Natürlich ist der Ausfall so wichtiger Spieler wie Max Schäfer, Jens Berger und des langzeitverletzten Lennart Cammann bedauerlich und auch nur schwer zu kompensieren, doch eine mangelhafte Einstellung ist damit sicherlich nicht zu entschuldigen.

TuS II: Wulf, Uphues; Dolata (3), Schuster (4), Gornik (1), Cammann (6), Schönenborn, Holl, Kilfitt (5), Drüppel, Klöckner (2), Trovato, Graef (5).