Bauers Tore reichen am Ende nicht

Eine überragende Vorstellung lieferte André Bauer ab. Der Rückraumspieler der Westfalia versuchte es aus allen Lagen.Foto:Archiv, Svenja Hanusch
Eine überragende Vorstellung lieferte André Bauer ab. Der Rückraumspieler der Westfalia versuchte es aus allen Lagen.Foto:Archiv, Svenja Hanusch
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Hattingen.. ASC 09 Dortmund -
DJK Westfalia Welper II 31:24

Nachdem die DJK Westfalia Welper II in den letzten Wochen im Kampf um den Bezirksligaerhalt den Anschluss an das rettende Ufer wieder hergestellt hatte, gab es nun beim ASC 09 Dortmund eine klare 24:31-Niederlage. Nach gutem Beginn konnten die Welperaner die Begegnung später nicht mehr ausgeglichen gestalten.

Vertrauend auf eine solide Abwehr vor dem vorzüglichen Christoph Heinrichsmeier im Tor, kam die Westfalia zunächst gut in die Partie. Der gegnerische Kreisläufer wurde gut in Schach gehalten, und auch aus dem Rückraum wurde wenig zugelassen. Auf der anderen Seite verstanden es die Welperaner, auch in der Offensive ihre Akzente zu setzen. Immer wieder war es Torjäger Dominik Bauer, der aus allen Lagen erfolgreich war. Doch schon vor der Pause geriet die DJK in eine „Schwäche- und Unglücksphase“, wie es der mit einer Knieverletzung fehlende und schmerzlich vermisste Max Kothe-Marxmeier ausdrückte. Die Welperaner schlossen ihre Angriffe zum Teil nur noch unvorbereitet ab, und in der Defensive landeten die Abpraller in schöner Regelmäßigkeit beim Gegner. So kam es schließlich zu einer 13:10-Pausenführung für den ASC in einer bis dahin sehr torarmen Begegnung.

In der Pause nahmen sich die Welperaner fest vor, den Rückstand wieder aufzuholen. Das klappte aber nicht. Vielmehr zogen die Dortmunder immer weiter davon. „Spielerisch konnten wir zwar mithalten, doch machten sich zusehends Unkonzentriertheiten breit, die ein besseres Ergebnis unmöglich machten“, sagte Kothe-Marxmeier. Kothe-Marxmeier sprach aber auch eine gehörige Portion Pech mit vielen Pfostenwürfen und unglücklichen Schiedsrichterentscheidungen an.

Für die personell arg gebeutelten Welperaner, die neben Kothe-Marxmeier auch auf Michael Kotzem und den in der ersten Mannschaft festgespielten Janosch Sproedt verzichten mussten, sprangen kurzfristig Marc Schulz und Andreas Moog ein. Moog, eigentlich Stammtorwart der ersten Mannschaft, lief für die Zweitvertretung als Feldspieler auf.

Max Kothe-Marxmeier wertete die gute Einstellung der Spieler aber als gutes Zeichen für die kommenden Aufgaben, die aber gegen Gegner aus den oberen Tabellengefilden alles andere als einfach sein werden.

„Spielfilm“: 0:2, 7:7, 13:10 (Hz.), 24:16, 31:24.
DJK: Heinrichsmeier, Wanders; Bauer (12), Schawacht (4), Rehbein (2), Schulz (1), Jasinski (2), Bednarek (2), Porbeck (1), Jetzkus, Moog.