Aufstieg im dritten Anlauf

SV Welper Aufstieg in die NRW-Liga.
SV Welper Aufstieg in die NRW-Liga.
Foto: privat

Hattingen..  Die Jugendmannschaft des SV Welper gehört schon seit einigen Jahren zu den Favoriten auf den Verbandsmeistertitel, doch bereits zweimal scheiterte das Team um Jugendleiter und Mannschaftsführer Markus Borgböhmer in ihrem Bemühen, in die NRW-Liga aufzusteigen. In diesem Jahr sollte es aber endlich mit dem verdienten Aufstieg klappen. Im Endspiel gegen den SV Horst-Emscher, Sieger der Parallelstaffel, gewannen die Welperaner.

Auch in dieser Saison war Welper klarer Favorit in seiner Staffel und ließ in den fünf Spielen der Vorrunde nichts anbrennen. 4.5:1.5 war noch der knappste der fünf Siege gegen die Mannschaften aus Bönen, Berghofen-Hörde und Brackel sowie von Läufer Recklinghausen und dem Dortmunder SV. Ein stabiler und spielstarker Kader sorgte dafür, dass zumindest zu diesem Zeitpunkt kein Zweifel daran aufkommen konnte, dass der Aufstieg nur über die Welperaner gehen konnte.

SV Welper setzt sich durch

In der Parallelstaffel setzte sich jedoch genau so eindrucksvoll der SV Horst-Emscher durch, so dass es zum von allen Experten erwarteten Endspiel zwischen diesen beiden Teams kam. In Gelsenkirchen trafen zwei Mannschaften auf Augenhöhe aufeinander: Die Gelsenkirchener mit einem der Topscorer der Senioren-Verbandsliga und einer NRW-Meisterin, Welper mit gleich drei Spielern, die in der Senioren-Verbandsklasse vordere Bretter besetzen. Horst Emscher konnte zwar zweimal in Führung gehen, doch Siege von Kai Schaller (Brett 5) und René Adiyaman (Brett 1) sorgten für den Ausgleich. Beim Stand von 2:2 behielt Fabian Schaller (Brett 2) in einer Zeitnotschlacht die Übersicht und brachte mit seinem Sieg den SV Welper in Front und in die NRW-Liga. Der noch folgende 3:3 Ausgleich genügte Horst-Emscher nicht mehr, da die Siege der Welperaner an den Spitzenbrettern höher bewertet werden.

Mit diesem lang ersehnten Aufstieg belohnte sich der SV Welper für seine kontinuierliche Nachwuchsarbeit - alle Spieler sind seit Jahren im Verein und freuen sich nun auf die sportliche Herausforderung in der zweithöchsten deutschen Spielklasse.