Aufsteigerinnen besser als erwartet

Svea Loskant (am Ball) arbeitet nun in München und steht den DJK-Frauen nicht mehr zur Verfügung.
Svea Loskant (am Ball) arbeitet nun in München und steht den DJK-Frauen nicht mehr zur Verfügung.
Foto: Manfred Sander
Was wir bereits wissen
  • Die Frauen der DJK Westfalia Welper stellen die beste Abwehr der Liga
  • Trainer Tobias Lask ist mit den bisherigen Auftritten seines Teams absolut zufrieden
  • Am Sonntag wollen die DJK-Frauen gegen Dorsten den vierten Sieg einfahren

Hattingen..  Der Start in die Bezirksliga-Saison ist den Aufsteigerinnen der DJK Westfalia Welper wirklich geglückt. Nach vier Spielen steht die Mannschaft von Trainer Tobias Lask auf dem fünften Rang. Drei Siege fuhren die Welperanerinnen bisher ein. Nur einmal mussten sie sich knapp und auch etwas unglücklich geschlagen geben.

„Wir sind besser gestartet als gedacht“, sagt DJK-Coach Tobias Lask. „Wir haben ja immerhin gegen Herbede und Ickern gespielt und auch gewonnen. Diese beiden Teams habe ich ja vor der Saison ganz oben erwartet.“ Die einzige Pleite gab es für die Westfalia am dritte Spieltag gegen den PSV Recklinghausen II.

Nach den bisher absolvierten vier Spielen stellt Welper die beste Abwehr der Liga. Schon in der Aufstiegssaison waren die Welperanerinnen nur schwer zu knacken. Zum einen steht die Abwehr stabil, zum anderen hüten abwechselnd zwei richtig starke Torhüterinnen den DJK-Kasten. Anneli Heynen und Dominique Albrecht kassierten bisher nur 54 Gegentreffer. Die zweitbeste Abwehr stellt der aktuelle Spitzenreiter HSC Haltern-Sythen mit 68 Gegentoren. „Die Abwehr ist wirklich unsere Stärke“, sagt Tobias Lask. „Im Angriff hapert es dagegen noch etwas. In der dieser Liga wird einfach schneller und auch härter gespielt. Daran müssen sich die Spielerinnen noch gewöhnen. Außerdem sind wir konditionell noch nicht so stark wie in der Vorsaison. In den Endphasen der Spiele fehlen uns meist ein paar Körner, um noch einmal zuzulegen.“ Daran will Trainer Lask mit seiner Mannschaft in den kommenden Wochen aber arbeiten.

Nächster Gegner ist VfL Dorsten

Am Sonntag geht es nach der kleinen Herbstpause mit dem fünften Spieltag weiter. Für die DJK-Frauen steht ein Heimspiel gegen den VfL Rot-Weiß Dorsten an (14 Uhr, Marxstraße). Die Gäste befinden sich momentan auf dem vorletzten Tabellenplatz und warten noch auf den ersten Saisonsieg. „Dorsten hat eine Mannschaft mit einigen erfahrenen Spielerinnen. Das Team spielt kein Tempo-Handball. Wir müssen die Gegnerinnen müde laufen. Sollte uns das gelingen, werden wir die zwei Punkte einfahren“, erklärt Tobias Lask

Eine Woche später wartet auf die Welperanerinnen eine wohl deutlich schwierigere Aufgabe, denn dann ist das Lask-Team zu Gast beim Spitzenreiter HSC Haltern-Sythen. „Da fahren wir ganz ohne Druck hin“, so der Trainer. „Aber ich denke schon, dass wir Haltern richtig schön ärgern können.“

Auf Linkshänderin Svea Loskant muss die DJK Welper allerdings im weiteren Saisonverlauf verzichten. Loskant arbeitet nun in München und steht so nicht mehr zur Verfügung. „Svea war sicherlich eine tragende Säule bei uns“, so Lask. „Das Team muss sich deshalb auch ein wenig umstellen.“ Dennoch ist Lask zuversichtlich, dass seine DJK am Ende der Saison einen Mittelfeldplatz erreichen wird. „Vielleicht können wir ja auch noch ein bisschen nach oben gucken“, so Lask.