Akgül gleicht Führung von Gummersbach aus

Andrius Balaika kam in der zweiten Halbzeit und spielte dann an der Seite von Nachwuchskräften, die er in der TSG-A-Jugend trainiert.Foto:Manfred Sander
Andrius Balaika kam in der zweiten Halbzeit und spielte dann an der Seite von Nachwuchskräften, die er in der TSG-A-Jugend trainiert.Foto:Manfred Sander
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Sprockhövel.. TSG Sprockhövel -
SC Obersprockhövel 1:1

Spielpraxis sammeln wollen zurzeit die heimischen Fußballer, und so vereinbarten Oberligist TSG Sprockhövel und Landesligist SC Obersprockhövel kurzfristig ein Testspiel, das letztlich 1:1 endete.

Vor allem die Obersprockhöveler haben in Sachen Spielpraxis noch Nachholbedarf. Auf dem heimischen Kunstrasen an der Kleinbeckstraße kann zurzeit wegen einer geschlossenen Schneedecke ohnehin nicht gespielt werden, weshalb die Partie kurzfristig in den Baumhof nach Niedersprockhövel verlegt wurde.

In der ersten Halbzeit sahen sich die Obersprockhöveler im Prinzip der TSG-A-Jugend gegenüber. Aus dem Senioren-Kader war nur Torwart David von Hagen dabei. Aber die jungen Burschen aus dem Baumhof spielen immerhin in der Westfalenliga, also in der zweithöchsten deutschen Jugendklasse. Dass sie am Ball etwas können, zeigte sie zeitig bei Chancen durch Kadir Kan Akgül und Nazzareno Ciccarelli. „Die Jungs haben das wirklich gut gemacht“, lobte TSG-Trainer Robert Wasilewski, der in der zweiten Halbzeit dann aber neben Leroy Kwadwo noch sieben Spieler aus dem Senioren-Oberliga-Kader einwechselte. Reichlich Personal also, und weil bald auch noch Niklas Orlowski, Max Claus und Christian Kalina zurückkommen werden, ist bei der TSG jetzt der Kampf um die Stammplätze entbrannt. „Darum wird es in den nächsten Testspielen gegen Baumberg und Turu Düsseldorf gehen“, sagt Wasilewski. „Ich habe aber schon 13, 14 Spieler im Kopf, doch die müssen sich jetzt natürlich noch beweisen.“

Auch in Obersprockhövel hat sich die Personallage entspannt. Mit Tobias Voshage, Alex Valdix, Kevin Voss und Niklas Niedergethmann gibt es zwar noch vier Langzeitausfälle, doch ansonsten ist der Kader recht gut gefüllt. „Ich habe mich richtig erschreckt, als ich gesehen habe, wie viele Spieler wir zur Verfügung haben“, sagte SCO-Trainer Sascha Höhle, dessen Mannschaft in der 52. Minute durch Tim Gummersbach in Führung ging. Für den Ausgleich sorgte dann in der 70. Minute TSG-A-Jugendspieler Kadir Kan Akgül.

Beim SC Obersprockhövel kam auch Winterzugang Bülent Gündüz zum Einsatz. „Es ist ein Guter“, lobte Sascha Höhle. „Er wird uns in der Rückrunde mit Sicherheit helfen können.“ Gündüz wechselte von Westfalia Herne an den Schlagbaum. Das gilt auch für Fabien Hennig, der aber auf sein Debüt bei den Obersprockhövelern noch warten muss, weil er sich an der Hand verletzt hat. „Er ist noch krank geschrieben, durfte also noch nicht spielen“, so Höhle, der aber bald mit einem Einsatz von Hennig rechnet. Auch Torjäger Muhidin Ramovic wird sicher bald wieder für die Obersprockhöveler auflaufen können. Im Derby gegen die TSG Sprockhövel fehlte er noch krankheitsbedingt.

Tore: 0:1 Tim Gummersbach (52.), 1:1 Kadir Kan Akgül (72.).
TSG: von Hagen (46. Neumann), Mack (46. Rößler) , Tank (46. Balaika), Oberdorf (46. Kwadwo), Akgül, Kraraca (46. Porrello), Bukowski (46. Kost), Ciccarelli (46. Akyürek), Maldea (46. Padovan), Elezovic (46. A. Wasilewski, Heiserholt.
SCO: Sczesny, F. Voshage (46. Hilger), Huster (46. Jonuzi), Najdanovic (46. Zebrowski), Joppe, Gündüz (65 Duic), Verres (46. Busch), Schwoche (46. Gummersbach), Schaub, Sieweke (46. Rosenbach), Eshetu-Hassen (46. Hofmann/75. Schwoche).