1:1 in Kleve: TSG Sprockhövel noch abgefangen
02.05.2010 | 17:19 Uhr 2010-05-02T17:19:00+0200
1. FC Kleve
TSG Sprockhövel
1:1
Die Abschiedstour der TSG Sprockhövel in der NRW-Liga bringt auch noch ein paar schöne Erfolgserlebnisse mit sich. So holte das Schlusslicht beim 1:1 in Kleve wieder einen Punkt.
Fast wären es sogar drei geworden, denn erst eine Minute vor dem Abpfiff mussten die Sprockhöveler den Ausgleich durch Patrick Behrend hinnehmen.
Die Niederlage nach schwachem Spiel gegen Bergisch Gladbach haben die Sprockhöveler offensichtlich gut verkraftet. Denn in Kleve kamen sie gut uns Spiel. Und schon nach fünf Minuten gab es die erste vielversprechende Situation. Doch nach einer Ecke verpasste Emmanuel Peterson nur knapp.
Auch Sebastian Greitemann, der im zentralen Mittelfeld wieder eine enorme Laufarbeit leistete, hatte sein Möglichkeiten, doch im Abschluss fehlte ihm das Glück.
„Wir spielen hier einen richtig guten Ball“, freute sich TSG-Geschäftsführer André Meister zur Pause. „Das sieht wirklich richtig gut aus.“ Gut ausgesehen hatte auch die Aktion von TSG-Torwart Patrick Knieps in der 27. Minute. Da rettete Sprockhövels Schlussmann nämlich vor Tobias Versteegen, der allein vor dem Tor aufgetaucht war.
Auch in der zweiten Halbzeit waren die Sprockhöveler ein zumindest gleichwertiger Gegner. Wie ein Absteiger trat die Mannschaft von Trainer Lothar Huber auf jeden Fall erneut nicht auf.
„Die Mannschaft hat spielerisch wirklich überzeugt“, sagte André Meister, der vor allem Sebastian Greitemann lobte.
Enorm stark bei den Sprockhövelern war aber auch die linke Seite, auf der wieder Lukas Winczura und Andrius Balaika ein dynamisches Duo bildeten. Lukas Winczura hatte ja zuletzt wegen einer Rotsperre gefehlt.
Und natürlich verdiente sich auch Serdar Demirel eine gute Note. Immerhin hatte er in der 81. Minute für die Sprockhöveler Führung gesorgt. Demirel hatte schon in den vergangenen Wochen ansteigende Form gezeigt, stand aber in Kleve zunächst nicht in der Startelf. Erst nach einer Stunde brachte ihn Lothar Huber für Selcuk Gülec, womit auch der Trainer ein glückliches Händchen bewies.
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