Wildförster-Team will Revanche

Handball-Landesliga: TuS Volmetal II - HSG Wetter/Grundschöttel (Samstag, 17.30 Uhr, Sporthalle Hagen-Volmetal)..  „Wenn wir ein Ergebnis aus der Hinrunde streichen könnten, dann würden wir sicherlich das Hinspiel gegen Volmetal wählen“, muss HSG-Geschäftsführer Ken Baltruschat nicht lange überlegen. Was schief laufen konnte, das lief im ersten Zusammentreffen der beiden Aufsteiger für die Mannschaft von Trainer Stefan Wildförster auch schief. Am dritten Spieltag nach dem Aufstieg unterlagen die Wetteraner im Heimspiel der Volmetaler Reserve mit 20:32. „Bei Volmetal lief alles wie am Schnürchen. Abpraller sind immer direkt beim Gegner gelandet. Irgendwann haben wir den Kopf in den Sand gesteckt“, erinnert sich Baltruschat noch gut an das Spiel.

Heute soll es besser laufen. Auch wenn Wetter dezimiert die Reise nach Hagen antreten wird – die Motivation ist nach den jüngsten Ergebnissen ungebrochen. „Und Volmetal ist unsere Kragenweite“, stellt Baltruschat klar. Ohne Tim Wupper (mit 44 Toren immerhin drittbester Torwerfer der HSG) und Maik Rehr (beide verletzt) wird Wetter antreten müssen. Auch in Bestbesetzung ist die Sporthalle in Volmetal nur schwer zu stürmen. „Da ist immer richtig Stimmung“, weiß Baltruschat. Jetzt wird es umso schwerer, die Reserve des Oberliga-Spitzenreiters zu bezwingen. „Wir müssen besonders auf Florian Schwarze und Ivan Jozinovic aufpassen. Die sind besonders gefährlich. Aber überhaupt dürfen wir Volmetal nicht ins Rollen kommen lassen, denn dann wird es richtig schwer, dort zu bestehen“, befürchtet der Geschäftsführer. Aber es schwingt auch Zuversicht mit in seinen Worten: „Das Hinspiel ist abgehakt, jetzt haben wir eine neue Chance.“

Derzeit rangiert Wetter auf dem letzten Tabellenplatz. Davor steht ein Trio, das drei Punkte Vorsprung hat (TuS Volmetal II, Eintracht Hagen II und Soester TV II). Im Falle eines Sieges könnte die Wildförster-Sieben mindestens schonmal aufschließen. Aussichtslos ist die Situation also nicht.

Die HSG Wetter/Grundschöttel unterlag am vergangenen Spieltag dem TuS Wellinghofen mit 24:29 – ein achtbares Ergebnis. Volmetal II hatte Spitzenreiter HSG Hohenlimburg nichts entgegenzusetzen und ging mit 25:33 unter.

„Wenn wir endlich anfangen, auch mal die einfachen Tore zu machen, wie es Volmetal im Hinspiel gegen uns gelungen ist, dann können wir auch gewinnen. Dazu müssen wir lernen, aus Fehlern und Schwächephasen unserer Gegner zu profitieren“, so Baltruschat.