Wiedemeyer: „Weiterarbeiten!“

Ein Drittel der Saison ist gespielt. An neun von zehn Spieltagen stand der FC Wetter auf einem Abstiegsplatz. Kein Grund zum Verzweifeln am Harkortberg. „Wir sind nicht abgeschlagen“, sagt Bastian Wiedemeyer, Sportlicher Leiter des Fußball-Landesligisten. Durch das 2:2 in Erndtebrück schob sich das Team auf den 15. Rang vor. Die drei Klubs im Keller, neben Wetter noch RW Hünsborn und der SSV Meschede, weisen fünf Zähler auf.

In den bisherigen zehn Spielen fehlte der Mannschaft von Trainer Martin Freitas häufig auch das nötige Glück. Der Schuss, der an den Pfosten geht, die Superparade des gegnerischen Keepers – die Reihe lässt sich fortsetzen. „Glück muss man sich erarbeiten“, weiß Wiedemeyer allerdings. „Wir müssen weiterarbeiten“, lautet seine logische Folgerung. Bis zum Klassenerhalt ist es ein weiter Weg. Doch die Qualität, in dieser Landesliga-Staffel mithalten zu können, haben die Freitas-Schützlinge unter Beweis gestellt. Das macht Hoffnung.

„Was soll ich der Mannschaft vorwerfen?“, sagt Wiedemeyer. „Klar, die mangelnde Effizienz vor dem Tor“, gibt er die Antwort selbst. „Du machst aus deinen Chancen zu wenig. Aber das hast du in der Bundesliga auch.“ Die Mannschaft sei absolut intakt. Davon zeuge auch die nach wie vor ausgezeichnete Trainingsbeteiligung. Sechs bis acht Punkte, rechnet Wiedemeyer vor, seien durch das fehlende Glück auf der Strecke geblieben. Mit diesen Zählern ließe der FC die Abstiegsränge hinter sich. Zwei Drittel der Saison sind noch zu spielen. An die Arbeit!