Westfalia Hagen gewinnt westfälische Pokal-Vorrunde

Nach dem Gewinn der Hallenkreismeisterschaft vor zwei Wochen in Gevelsberg sicherten sich die Fußball-Verbandsliga-Frauen von Westfalia Hagen jetzt auch bei der westfälischen Pokalvorrunde in Paderborn den Sieg.
Nach dem Gewinn der Hallenkreismeisterschaft vor zwei Wochen in Gevelsberg sicherten sich die Fußball-Verbandsliga-Frauen von Westfalia Hagen jetzt auch bei der westfälischen Pokalvorrunde in Paderborn den Sieg.
Foto: WP

Paderborn/Hagen..  Zweiter Erfolg für die Fußball-Verbandsliga-Frauen unter der Regie des neuen Trainers Wolfgang Degener (Bild). Nach dem Gewinn der Hallen-Kreismeisterschaft vor zwei Wochen gewann das Liga-Schlusslicht in Paderborn die westfälische Hallenpokal-Vorrunde und qualifizierte sich damit für die Endrunde am 1. März in Soest.

Dabei kam den Westfalia-Damen der Modus zu Gute. In der Vorrunde schied keine der insgesamt acht vertretenen Mannschaften aus. Im Viertelfinale traf der Sieger der Gruppe A auf den Vierten der Gruppe B, der Zweite A auf den Dritten B und so weiter. Westfalia begann die Vorrunde mit einer 0:1-Niederlage gegen den UFC Münster, besiegte dann den SV Fortuna-Freudenberg-Büschergrund mit 0:1 und verlor das letzte Gruppenspiel mit 0:2 gegen den SV Hederborn Upsprunge. Dass die Schützlinge von Coach Degener einige Probleme hatten, ins Turnier hineinzufinden, überraschte Martin Riesner nicht. „Es wurde nach den Futsal-Regeln gespielt“, so der Sportliche Leiter, „das heißt auf fünf Meter große Tore, mit Bande, nur vier Sekunden Zeit zum Einkicken und verbotenem Grätschen.“ Für die Hagener Damen war dies eine neue Erfahrung. „Bei unseren Kreismeisterschaften waren diese Regeln noch nicht umgesetzt worden“, blickt Martin Riesner zurück.

Aber das Westfalia-Team erwies sich als lernfähig. Im Viertelfinale wurde Germania Stirpe, in seiner Vorrunde immerhin Zweiter geworden, mit 4:0 deklassiert. Vor allem die zweimalige Torschützin Jennifer Falke spielte ganz stark. Im Halbfinale gegen den BSV Heeren stand es nach der regulären Spielzeit ebenso 0:0 wie im Endspiel gegen Hederborn Upsprunge. Westfalia siegte jeweils im Neunmeterschießen (3:1 und 4:2) und sicherte sich damit den Turniersieg.