Wengern ringt Herdecke Remis ab

Wetter/Herdecke..  Ein Sieg war den heimischen Teams am 10. Spieltag der Kreisliga A nicht vergönnt. TuS Wengern – TSG Herdecke 0:0. Rund 60 Minuten waren gespielt und Strafraumszenen Mangelware, als TSG-Urgestein Wolfgang „Maggi“ Fürstenberg die Darbietung beider Teams als „Not gegen Elend“ bezeichnete. Die TSG hatte zwar die reifere Spielanlage, konnte sich aber nie entscheidend durchsetzen. In der 53. Minute verweigerte der Schiedsrichter der TSG nach Foul an Florian Henkel einen Strafstoß, auch in der Schlussminute blieb seine Pfeife stumm, als der bei Wengern eingewechselte Tim Malik im Strafraum zu Fall gebracht wurde. TSG-Trainer Anziz Mbae war nach dem Spiel schwer enttäuscht: „Die Mannschaft hat den Gegner unterschätzt. Das war viel zu wenig Kampf, und wir hatten kaum Torchancen.“ Ganz anders sah das bei seinem Gegenüber Sascha Gambalat aus. „Ich bin total zufrieden. Die Mannschaft hat kämpferisch alles gegeben und dem Gegner das Leben schwer gemacht“, freute sich der TuS-Coach. TuS Ennepetal II – SuS Volmarstein 1:1 (0:0). „Vor dem Spiel wäre ich mit dem Punkt zufrieden gewesen, im Nachhinein aber nicht“, so SuS-Trainer Ralf Gütschow. „Wir waren in der ersten Halbzeit klar besser und haben nur zwei kleinere Chancen des TuS zugelassen, sind aber da auch schon wieder an unserer Abschlussschwäche gescheitert.“ Unmittelbar nach Wiederanpfiff sorgte SuS-Kapitän Sebastian Lummel (Foto rechts) für die Führung. Lucca Sam-Cobbah und Lummel mussten nach einer Stunde verletzt vom Platz, kurz darauf auch Markus Pielot. Ins Spiel des SuS kam ein Bruch – und der TuS in der 78. Minute zum Ausgleich. Zwei Minute vor Spielende scheiterte
Daniel Meli aus 25 Metern Entfernung, als er das leere Tor nicht traf. TuS Haßlinghausen – FC Herdecke-Ende 2:1 (1:0). Die Gäste lagen nach einem dicken Fehler von Lukas Balz schon nach sieben Minuten hinten. Danach war der FC verunsichert und leistete sich zu viele Abspielfehler, erspielte sich dennoch zahlreiche Torchancen. Doch Marvin Kleinau und Daniel Meckler scheiterten ebenso wie Marc Neuhaus mit einem Kopfball (30.) an die Torlatte. Nach einem überharten Einsteigen gegen Balz (33.) kassierte ein TuS-Akteur Rot, doch die Überzahl konnte der FC nicht nutzen. Nach dem Wechsel scheiterte zunächst Amir Smajic aus der Distanz, dann traf Marvin Kleinau (52.) nach Doppelpass mit Smajic zum überfälligen Ausgleich. Zehn Minuten später wurde eine erneute Unaufmerksamkeit in der Ender Defensive mit dem zweiten Gegentreffer bestraft. „Danach wurde es immer hektischer und kopfloser“, so Endes Co-Trainer Michael Dziamski. „Wir hatten bis in die Nachspielzeit Chancen, aber die waren alle nicht zwingend genug.“
SC Obersprockhövel II – TuS Esborn 5:0 (3:0). Nach einer knappen halben Stunde war nicht damit zu rechnen, dass der TuS noch deutlich deklassiert werden würde. Dann machte der SCO mit drei Treffern (27./36./40.) schon vor der Pause alles klar. SCO-Torjäger Alexander Valdix, der bereits den ersten und dritten Treffer erzielt hatte schlug noch zweimal (56./85.) zu. „Der Junge hat den Unterschied ausgemacht“, fand TuS-Trainer Jörg Amthor, der „nicht eine zwingende Torchance“ seiner Elf sah.