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Wasielewski-Truppe ist neuer Tabellenführer

11.11.2012 | 19:31 Uhr
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Wasielewski-Truppe ist neuer Tabellenführer
Foto: WP Michael Kleinrensing

Paderborn/Hagen.   Der SV Haspe 70 ist das Team der Stunde in der 2. Basketball-Regionalliga. Die Mannschaft von Trainer Martin Wasielewski feierte in Paderborn den fünften Sieg in Folge und löste somit den TSV Hagen 1860 an der Tabellenspitze ab, der in Bottrop klar verlor.

finke baskets Paderborn - SV Haspe 70 63:86 (43:33). Unerwartet schnell wurde das Spiel einseitig, denn die Hausherren waren den 70ern hoffnungslos unterlegen. Im zweiten Spielabschnitt enteilten die Gäste besonders dank hartnäckiger Defensive. „Wir haben ihnen wenig Luft zum Atmen gelassen“, lobte Coach Wasielewski. Paderborn probierte es nach der Halbzeit mit einer Ganzfeld-Verteidigung - es war zwecklos. Zu abgezockt agierte Spielmacher Michael Wasielewski im Aufbau. Die 70er ließen den Ball stets laufen, auch eine Zonenverteidigung erzielte gegen die besonders am Brett starken Gäste keine Wirkung. Gerade Topscorer Tresor Nsiabandoki stellte die Hausherren immer wieder vor Probleme. Wasielewski: „Er hatte neben seinen 20 Punkten noch 14 Rebounds und sechs Blocks.“

Der Lohn der beeindruckenden Siegesserie ist die Tabellenführung. „Unser Zusammenhalt ist enorm stark, die Jungs sind zusammen gewachsen und kämpfen füreinander“, erklärt Martin Wasielewski das Erfolgsrezept der 70er.

SV Haspe 70: Neumann, Kabacaoglu, Wolf (16), Tomann (7), Nsiabandoki (20), Wasielewski (9), Marscheider (14), Luchterhandt (16), Burges (6).

DJK Adler Bottrop - TSV Hagen 1860 68:48 (34:32). Die Gäste mussten in Bottrop die erste Auswärtspleite hinnehmen. „Die Bottroper wollten den Sieg einfach mehr und haben sich in dem sehr körperbetonten Spiel durchgebissen“, bekannte TSV-Coach Andreas Schweer. Dabei war man in der ersten Hälfte noch mit den Adlern auf Augenhöhe, bevor in Halbzeit zwei nichts mehr beim TSV funktionierte. Lediglich 16 Punkte markierte die Schweer-Truppe in den zweiten 20 Minuten gegen gallige Bottroper. „Sie haben ihre Stärken zur Geltung gebracht und erfolgreich unseren Spielrhythmus zerstört“, erklärte der Trainer.

TSV Hagen 1860: Miethling (16), Harris (11), Kreiter (6), Altfeld (4), Seybold (4), Kremer (4), Neitzel, Dukatz, Jäger, Gomes.

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