Warsteiner Auswärtsschwäche macht Eintracht III Hoffnung

Hagen. Mit einem kleinen Achtungserfolg in Schwerte (27:26) gingen die Landesliga-Handballer vom VfL Eintracht Hagen III in die kurze Winterpause. Am Samstag wollen die Hagener nach dem erfreulichen Jahresabschluss einen guten Start ins neue Jahr hinlegen. Ähnliches schwebt auch der Reserve des TuS Volmetal vor. Die Jungs von Trainer Jörg Bouwain waren sicher froh über die kurze Pause, haben sie doch die letzten sieben Spiele allesamt verloren. Die Zweitplatzierte HSG Hohenlimburg empfängt morgen den Liga-Dritten TV Schwitten (19 Uhr, Rundturnhalle). Spielfrei ist hingegen die HSG Wetter/Grundschöttel, ihr Spiel gegen Schwelm (27:35) fand bereits Ende Dezember statt.

Fast jede Mannschaft der Landesliga sei gegen seine Jungs Favorit, sagt Eintracht-Trainer Andreas Kuno. Schon ein Blick auf die Tabelle - momentan steht nur Wetter hinter dem VfL III - würde da reichen. Dennoch sehen sich die Hagener gegen den VfS 59 Warstein (19.30 Uhr, Halle Mittelstadt) keinesfalls chancenlos. Vor allem, weil die Warsteiner auswärts deutlich schwächer auftreten. In fünf Versuchen auf fremden Terrain holte der VfS ganze zwei Punkte. „Warstein spielt zuhause ohne Harz, da haben sie in ihrer Halle einen klaren Vorteil“, weiß Kuno, warum die Gäste in den eigenen vier Wänden hingegen noch punktverlustfrei sind. Im Angriff versuchen die 59er meist, ihre beiden starken Rückraumspieler Boban Ristovic und Lars Schorlemer in Szene zu setzen. Defensiv agieren sie dank ihrer körperlichen Robustheit in einer 6:0-Variante. „Wir müssen ihren Innenblock in Bewegung halten und mit unseren Auslösehandlungen zum Erfolg kommen“, fordert Kuno.

Seit dreieinhalb Monaten warten die Volmetaler mittlerweile auf ein Erfolgserlebnis, viel besser drauf war ihr kommender Gegner, die HSG Lüdenscheid (Sa., 19.15 Uhr, Sph. Bergstadt-Gymnasium), aber auch nicht. Nur ein Sieg gelang den Lüdenscheidern seit Ende Oktober letztes Jahres. „Beide Teams sind sicherlich etwas verunsichert“, meint Bouwain, „die Frage ist, wer da jetzt besser rauskommt.“ Die Winterpause nutzten die Hagener, um ihre „Wunden zu lecken“ und das Training zu intensivieren. Nicht dabei in Lüdenscheid sind Timon Schliepkorte (nach Handbruch), Dennis Hirt (Trainingsrückstand) und eventuell auch Abwehrchef Michael Ohrmann (privat verhindert).