Vor Salzkotten-Spiel hat sich Personallage bei BG entspannt

Der junge BG-Spielmacher Haris Hujic ist umgeknickt und fällt im Heimspiel gegen Salzkotten am Freitagabend aus.
Der junge BG-Spielmacher Haris Hujic ist umgeknickt und fällt im Heimspiel gegen Salzkotten am Freitagabend aus.
Foto: WP Michael Kleinrensing

Hagen..  Andauernd musste Kosta Filippou am Montag auf sein Mobiltelefon schauen, der Anblick wurde immer leidiger. Es gab reihenweise Absagen seiner verletzten und erkrankten Spieler. „Nur drei konnten trainieren. Zum ersten Mal mussten wir ein Training diese Saison absagen“, bedauerte der Trainer von Basketball-Erstregionalligist BG Hagen. Vor dem nächsten Heimspiel heute Abend gegen den TV Salzkotten (20.15 Uhr, Otto-Densch-Halle) hat sich die Personalsituation aber schon wieder entspannt.

Zur Übungseinheit am Mittwoch tauchten immerhin alle Akteure außer Haris Hujic (Fußverletzung) und Theo Ioannidis (Schulterverletzung) auf. Letzterer stieg gestern ins Training ein, Hujic fällt definitiv aus. Der junge Spielmacher ist unglücklich umgeknickt. „Dennis Shirvan ist zudem mit einer Oberschenkelzerrung angeschlagen. Es ist nicht optimal zur Zeit, aber es gibt Schlimmeres“, sagt Filippou.

Der heutige Gegner kennt sich mit Verletzungen nur zu gut aus. Doch mittlerweile hat sich beim TV Salzkotten das Lazarett gelichtet. Und auch dank der Nachverpflichtung von US-Amerikaner Daryl Arnold (25,6 Punkte pro Spiel) zeigt die Formkurve der Sälzer nach oben. Fünf der letzten acht Spiele entschied der TV für sich. „Sie sind wieder das Team, das sie die letzten Jahre waren. Salzkotten ist sehr eingespielt und abgezockt“, schätzt Filippou den Tabellenzehnten.

Die Stärken des TV haben die BGer auch im Hinspiel zu spüren bekommen. Salzkotten führte über weite Strecken des Spiels, erst eine Energieleistung im letzten Viertel brachte den 93:77-BG-Sieg. Filippou: „Sie sind ähnlich wie unser letzter Gegner, die SG Sechtem. Da können viele Leute offensiv einen guten Tag erwischen. Für uns gilt es daher, nicht nur phasenweise intensiv zu spielen, sondern von Beginn an unser Spiel durchzusetzen.“