„Vielleicht ist das Positive, dass der Druck weg ist“

Die erste Damenmannschaft der HSG Wetter/Grundschöttel musste in der Rückrunde bereits zwei bittere Niederlagen verkraften. Besonders hart war das Spitzenspiel gegen die HSG Gelsenkirchen, das die Damen aus Wetter mit 12:20 verloren. Seitdem stehen sie nur noch auf dem zweiten Tabellenplatz der Bezirksliga. Der angepeilte Aufstieg bleibt weiterhin ein hartes Stück Arbeit. Trainer Klaus Uhl findet aber, dass seine Mannschaft ab jetzt befreit aufspielen kann.

1 Was waren die Gründe für die Niederlagen?

Wir haben beide Spiele nicht verloren, weil der Gegner so gut war. Wir waren einfach schlecht. Wir können unsere Leistung derzeit nicht auf den Platz bringen. Vielleicht ist das Positive, dass der Druck jetzt weg ist. Wir haben den Aufstieg nicht mehr in der eigenen Hand.

2 Gerade gegen Gelsenkirchen setzte es eine sehr deutliche 12:20-Niederlage. Waren die Gegnerinnen so viel besser?

Nein, ganz sicher nicht. Da muss man sich nur die Statistik anschauen. Wir hatten 37 Fehlwürfe, darunter 14 Pfostentreffer. Wobei diese Pfostentreffer irgendwann nicht mehr nur Pech sondern auch Unvermögen waren. Da haben wir uns das Leben selbst schwer gemacht. Hinzu kamen noch 26 Ballverluste. So kann man nicht gewinnen. Und trotzdem lagen wir bis 15 Minuten vor Schluss nur mit einem Tor hinten. Dann gab es aber einen 7:0-Lauf unserer Gegnerinnen.

3 Was bedeutet das jetzt für den angepeilten Aufstieg?

Ich bin immer noch zuversichtlich. Ich habe das Gefühl, dass in dieser Liga fast jeder jeden schlagen kann. Es kommt immer auch auf die Zusammenstellung der Mannschaft an. Bei uns waren jetzt viele Spielerinnen krank, auch wenn das keine Entschuldigung sein darf. Wir dürfen uns solche Spiele wie bei den beiden Niederlagen nicht noch öfter leisten.