VfL III will HSG ins aufgebaute Spiel zwängen

Hagen..  Nach der Osterpause setzen die Handball-Landesligist zum Endspurt an, noch sind zehn Punkte im Lostopf. Die HSG Hohenlimburg und der VfL Eintracht Hagen III sollten dabei nahezu das Maximum aus den letzten fünf Spielen herausholen. Hohenlimburg, um Spitzenreiter Halingen auf den Fersen zu bleiben und Eintracht, um den Vierpunkte-Vorsprung auf die Abstiegsplätze zu halten - oder im Idealfall auszubauen. Am Samstag treffen beide in der Hohenlimburger Rundturnhalle (19 Uhr) aufeinander. Eine halbe Stunde später empfängt das Liga-Schlusslicht HSG Wetter/Grundschöttel die HSG Schwerte/Westhofen (19.30 Uhr, Oberwengern), zudem spielt erwartet TuS Volmetal II den Liga-Vierten TuS Wellinghofen (17.30 Uhr, Dahl).

Berücksichtigt man lediglich die Konstellation in der Tabelle, dann sind die Hohenlimburger klarer Favorit. Auf dem Feld sind sie das laut ihrem Sportlichen Leiter Alessandro Filippelli aber nicht. „Eintracht ist eine Wundertüte, da weiß man nie, wer von oben runterkommt.“ Dennoch wollen die Jungs von Trainer Sascha Simec ihren Stiefel herunterspielen, wie Filippelli es ausdrückt. Genau das wollen die Grün-Gelben allerdings verhindern. „Indem wir vorne konsequent abschließen und keine halben Dinger machen“, sagt VfL-Trainer Andreas Kuno, ansonsten drohe seinen Jungs das Hohenlimburger Tempospiel. Chancen rechnen sich die Gäste aus, wenn sie die HSG ins aufgebaute Spiel zwängen und selber kompakt in der Abwehr stehen. Während die Gastgeber auf Patrick Arlt (krank) verzichten müssen, sind die Eintrachtler weitgehend komplett. Auf dem Feld geht es für die Kuno-Jungs also noch um wichtige Zähler, im Umfeld arbeiten die Verantwortlichen bereits am Kader für die neue Saison. Mit Tim Knutzen vom Bezirksligisten SG TuRa/Halden schließt sich ein junger und torgefährlicher Rückraumspieler dem Eintracht-Landesliga-Team an.

Bouwain/Schneider bleiben

Die kompakte 6:0-Abwehr der Wellinghofener wollen die Volmetaler mit vielen Kreuzbewegungen auseinanderziehen - dann sieht Hagens Trainer Jörg Bouwain gute Chancen, die Punkte im Volmetal zu behalten. Nico Schnepper ist angeschlagen, wird aber wohl spielen können. Auch nächstes Jahr trainieren Bouwain und sein Co-Trainer Tim Schneider die Volmetaler Reserve, die sie weiter verjüngen wollen.

Morgen feiert die Spielgemeinschaft der HSG Wetter/Grundschöttel ihr 20-jähriges Bestehen. Da einige Sponsoren eingeladen sind, will sich das Tabellenschlusslicht gegen Schwerte von seiner besten Seite präsentieren. Gewarnt sind die Gastgeber vor dem schnellen Umschaltspiel der Schwerter, das immer wieder vom ehemaligen Wetteraner Alex Denisov angetrieben wird.