VfL III braucht einen Sieg aus drei Spielen

Hagen. Einen Sieg brauchen die Landesliga-Handballer vom VfL Eintracht Hagen III aus den letzten drei Spielen noch, dann wäre der Klassenerhalt perfekt. Es hätte wohl niemand im VfL-Lager etwas dagegen, wenn dieses Ziel schon Samstag im Heimspiel gegen HSG Schwerte/Westhofen (19.30 Uhr, Halle Mittelstadt) erreicht würde. Schon gerettet ist die Reserve des TuS Volmetal, die morgen um 19.30 Uhr beim TV Arnsberg (Rundturnhalle) gastiert.

Die HSG Hohenlimburg hofft weiter auf den Verbandsliga-Aufstieg, darf sich morgen aber keinen Ausrutscher gegen den RE Schwelm (19 Uhr, Rundturnhalle) erlauben. Zurzeit steht die HSG punktgleich mit Ligaprimus Westfalia Halingen an der Ligaspitze, den direkten Vergleich haben die Hohenlimburger allerdings verloren. Zudem empfängt der feststehende Bezirksliga-Absteiger HSG Wetter/Grundschöttel morgen um 19.30 Uhr in Oberwengern den VfS 59 Warstein. „Wir wollen an das gute Hinspiel anknüpfen, das haben wir nur knapp mit 25:29 verloren“, sagt Wetters Coach Stefan Wildförster. Florian Schlabach hat mit Schulterproblemen zu kämpfen.

Tempogegenstöße verhindern

Tempogegenstöße verhindern und die linke Angriffsseite der Schwerter in den Griff bekommen - so simpel klingt der Eintracht-Plan. Doch die Umsetzung gestaltet sich gegen den starken HSG-Rückraumspieler Nico Paukstadt und gegen den schnellen Alex Denisov weitaus schwieriger. Zumal die Hagener mal wieder nicht wissen, mit welchem Personal sie die Mission Klassenerhalt angehen können. VfL-Trainer Andreas Kuno hat die Hoffnung, dass Tim Gurol und Michael Wulf statt in der Reserve in der „Dritten“ aushelfen werden.

Dank der Niederlage vom Soester TV II in Schwelm am vergangenen Sonntag (25:28) ist den Volmetalern der Klassenverbleib nicht mehr zu nehmen. Zurücklehnen wollen sich die Hagener aber nicht. „Wir wollen den positiven Trend aus der Rückrunde weiter fortsetzen“, sagt Volmetals Trainer Jörg Bouwain, der ab sofort nicht mehr mit Timon Schliepkorte planen kann. Der junge Rückraumspieler ist bereits jetzt in die 1. Mannschaft hochgezogen worden, dort soll er in der kommenden Saison Felix Bauer (wechselt zurück nach Hohenlimburg) auf Linksaußen ersetzen. Bei den Arnsbergern, die über starken Rückraum und gefährlichen Kreisläufer verfügen, fehlen aus beruflichen Gründen Nils Kaiser und Moritz Bürger.