VfL II will Sieg gegen Senden wiederholen

Hagen..  Am zweiten Rückrunden-Spieltag sind die heimischen Handball-Oberligisten TuS Volmetal und VfL Eintracht Hagen II erneut in Titel- bzw. Abstiegskampf gefordert. Während der VfL am Samstag um 15.30 Uhr in der Sporthalle Mittelstadt den ASV Senden empfängt, spielte Spitzenreiter Volmetal erst am Sonntag ab 17 Uhr in der Sporthalle der Grundschule Nordhemmern beim LIT Nordhemmern.

Beste Stimmung beim VfL Eintracht II: Die Schützlinge von Trainer Rainer Hantusch haben in diesem Jahr 5:1 Zähler geholt, die Abstiegsränge verlassen und nach Pluspunkten, elf an der Zahl, mit Senden und Augustdorf gleichgezogen. In der letzten Spielzeit mussten sich die Hagener gegen den samstäglichen Gegner mit einem Unentschieden (26:26) und einer Niederlage (36:38) zufrieden geben. In dieser Saison überraschten die Grün-Gelben in Senden durch einen 28:22-Erfolg.

Diesen Sieg will der VfL morgen wiederholen, weil Hagens Übungsleiter noch ein Ziel hat: „Noch drei Punkte bis zur Karnevalspause. Danach sehen wir weiter“, sagte Hantusch. Das Spiel gegen Senden wird aber kein Spaziergang für die Hagener. „Wenn Senden überragend spielt, dann wird es schwer für uns“, glaubt Hantusch und weist auf die taktischen Raffinessen seines Sendener Kollegen Diethard von Boenigk hin. „Doch auch darauf haben wir uns im Training eingestellt. Wir haben alle Varianten durchgespielt“, zeigt der VfL-Coach sich optimistisch.

Zweiter Bus bei Interesse

Der Spitzenreiter aus dem Volmetal fährt ganz locker am Sonntag um 13 Uhr per Sonderbus, bei weiteren Anmeldungen an Abteilungsleiter Andrè Blümel fährt eventuell noch ein zweiter Bus ab Rummenohl ins 175 Kilometer entfernte Nordhemmern. Ganz locker deshalb, weil die Ostwestfalen nach den Niederlagen in Senden und Altenhagen unter Druck stehen. „Wenn die gegen uns verlieren, dann ist der Traum von der 3. Liga endgültig ausgeträumt“, glaubt Volmetals Übungsleiter Stefan Neff und spricht von einer guten Kaderqualität des Tabellensiebten, der immer gefährlich ist. Neff hofft, dass seine Verteidigung wieder so gut wie in den letzten Partien arbeitet. „In der Offensive haben wir aber noch Luft nach oben“, beschreibt er seinen schwächeren Mannschaftsteil. In der Aufstellung hat sich beim Spitzenreiter nach dem Sieg gegen die Ahlener SG nichts geändert. Im Hinspiel trennten sich Volmetal und Nordhemmern 29:29. In der Saison 2013/2014 gewannen beide Mannschaften ihr Heimspiel deutlich.