VfL Eintracht spielt sich für Relegation ein

Linksaußen Peer Pütz machte in Gummersbach auf beiden Flügeln Betrieb und steuerte vier Treffer zum ungefährdeten Eintracht-Erfolg bei.Foto:Michael Kleinrensing
Linksaußen Peer Pütz machte in Gummersbach auf beiden Flügeln Betrieb und steuerte vier Treffer zum ungefährdeten Eintracht-Erfolg bei.Foto:Michael Kleinrensing
Foto: WP Michael Kleinrensing

Gummersbach/Hagen..  „Das war ein rundum gelungener Auftritt im Oberbergischen“, freute sich am frühen Sonntagabend Trainer Lars Hepp. Sein Handball-Drittliga-Team hatte soeben bei der 2. Mannschaft des VfL Gummersbach überzeugend mit 33:17 gewonnen. Da Spitzenreiter TuS Ferndorf ebenfalls erfolgreich war (36:29 gegen Lemgo II) haben die Eintrachtler als Tabellenzweiter drei Spieltage vor Schluss weiter drei Punkte Rückstand.

Marc Erlinghagen brachte die Gummersbacher Reserve, die auf Platz elf steht, aber für die kommende Saison keine Lizenz beantragt hat und somit nicht mehr am Drittliga-Spielbetrieb teilnehmen wird, in der zweiten Minute mit 1:0 in Führung. Es sollte der einzige Vorsprung der Gastgeber bleiben. Die Grüngelben zogen auf 8:1 davon und führten zur Pause mit 16:8.

Knapp sieben Minuten nach Wiederbeginn war erstmals eine Zehntore-Führung erreicht (20:10), der Rest war Schaulaufen. Im Tor machte der starke Almantas Savonis nach 40 Minuten Platz für den ebenfalls gut haltenden Max Conzen. Peer Pütz wirbelte die Gummersbacher Abwehr auf beiden Flügeln durcheinander und der junge Thomas Rink fügte sich am Kreis gut ein. „Wir wollen die letzten Spiele der Meisterschaftsserie auch dazu nutzen, uns für die Relegationsrunde im Mai in Dresden einzuspielen“, hatte Eintracht-Trainer Lars Hepp schon vor Wochen gesagt. Die Partie in Gummersbach trug dazu bei.

VfL Eintracht: Savonis, ab 40. Conzen; Pütz (4), Schneider (6), Rink (3), Renninger (1), Aschenbroich (5), Reinarz (5), Kraus (5), van Walsem, Sonnnenberg (4). - Beste Torschützen Gummersbach II: Jaeger (4), Predagovic (3), Jäckel (3).

HC Elblorenz verliert weiter

Am Samstag hatte Lars Hepp den voraussichtlichen Relegationsgegner HC Elbflorenz im Gastspiel bei der HSG Rodgau/Nieder-Roden gesichtet. Elbflorenz verlor mit 23:26 und kassierte damit schon die vierte Niederlage in Serie. Der Ost-Zweite hat aber immer noch vier Punkte Vorsprung vor dem diesmal siegreichen Gegner, der wie der Tabellenvierte SG Leipzig keine Drittliga-Lizenz beantragt hat und somit nicht aufstiegsberechtigt ist.