VfL Eintracht hat gute Erinnerungen an Aurich
03.02.2012 | 17:52 Uhr 2012-02-03T17:52:00+0100
Hagen.An die letzten Spiele gegen den OHV Aurich erinnern sich die Drittliga-Handballer des VfL Eintracht Hagen gerne. Zum Saisonabschluss 2010/11 gab es einen 24:22-Heimerfolg, mit dem der Klassenerhalt gesichert wurde. In der laufenden Serie gelang den Grüngelben in Aurich mit 21:20 der erste Saisonsieg. Es sollte die einzige zählbare Ausbeute an den ersten sieben Spieltagen bleiben.
Heute um 19.30 Uhr steht in der Enervie Arena das Rückspiel an. Für beide Teams geht es um viel. „Wenn Aurich verliert, dann rutschen sie mit in die Gefahrenzone hinein“, weiß Khalid Khan, dass die Niedersachsen dies unbedingt verhindern wollen. Zurzeit liegen die Gäste als Tabellenelfter noch sechs Punkte vor dem Rang-13. VfL Eintracht, den seinerseits nur ein Zähler von den Abstiegsplätzen trennt.
Die Übungsleiter beider Mannschaften schieben die Favoritenrolle jeweils dem Gegner zu. „Die Hagener haben ein sehr gut besetztes Team, insbesondere im Rückraum. In der Mannschaft steckt viel mehr Potenzial als es die Tabelle aussagt“, lautet die Begründung von OHV-Trainer Dusko Bilanovic.
„Die machen sich kleiner als sie sind“, kontert Eintracht-Coach Khan. „Aurich hat eine sehr erfahrene Mannschaft, viele Spieler haben Zweitliga-Erfahrung.“ Hagens Hinspielerfolg wurde dadurch begünstigt, dass den damaligen Gastgebern mit Kai Behrend, Christian Rose und Oliver Arends drei Rückraumstützen fehlten. Heute Abend sind sie dabei, allerdings konnte Rose wegen Ellenbogenbeschwerden zuletzt nur eingeschränkt trainieren. Verzichten müssen die Niedersachsen auf den verletzten Kreisläufer Sven Seidler, der das Hinspiel ebenfalls verpasste.
Beim VfL Eintracht fällt Arthur Giela weiter verletzt aus, hinter dem Einsatz des lädierten Michael Wulf steht ein großes Fragezeichen. Der bisherige Rückraumkollege Fabian Zarnekow ist - wie berichtet - nach Düsseldorf abgewandert. Ersatz aus dem Oberliga-Team gibt es heute nicht. Thorsten Kötter, der für die halblinke Position infrage käme, ist krank. Stattdessen appelliert Trainer Khalid Khan an die Mannschaft, „die Lücke durch bedingungslosen Einsatz zu schließen.“
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