VfL Eintracht Hagen II ist Mannschaft der Stunde

Routinier Frank Berblinger steuerte vier Tore zum dritten Erfolg der VfL-Reserve im Jahr 2015 bei.Foto:Michael Kleinrensing
Routinier Frank Berblinger steuerte vier Tore zum dritten Erfolg der VfL-Reserve im Jahr 2015 bei.Foto:Michael Kleinrensing
Foto: WP Michael Kleinrensing

Hagen..  Das war ein Wochenende nach Wunsch für die Oberliga- Handballer des VfL Eintracht Hagen II! Mit einem Kraftakt in der Schlussphase einer spannenden Begegnung sicherten sich die Hantusch-Schützlinge in der Sporthalle Mittelstadt einen 25:19 (11:10)-Sieg gegen den ASV Senden und haben damit auch im direkten Vergleich die besseren Karten. Schon das Hinspiel hatten die Eintrachtler mit 28:22 gewonnen. 7:1 Punkte haben die Grüngelben im Jahr 2015 geholt. Kein westfälisches Oberliga-Team weist eine so eine gute Bilanz auf.

Dabei war auch dieses Spiel für die Eintrachtler ein hartes Stück Arbeit, besonders in der Verteidigung, wo der Grundstein für den doppelten Punktgewinn gelegt wurde. In der Anfangsphase waren Nikita Majstrenko, Chris Zulauf und Philipp Hinkelmann im Mittelblock der VfL-Abwehr schwer zu überwinden, deshalb hielt sich Torausbeute der Gäste in Grenzen. Nach 22 Minuten führte der VfL mit 9:5. Dieser Vorsprung schmolz aber bis zur Pause wieder auf ein Tor zusammen.

Jannis Michel pariert Siebenmeter

Nach dem Seitenwechsel setzten sich die Hausherren auf 16:13 ab, erzielten dann aber, genau wie die Gäste, neun Minuten lang keinen einzigen Treffer. Aber der VfL blieb vorn. Beim Stand von 21:17 (51.) machte der aus Minden geholte 19-jährige Torwart Jannis Michel einen Strafwurf der Gäste unschädlich. Es folgten Tore von Peer Pütz, Frank Berblinger und Chris Zulauf zum 24:18. Bei einer Restspielzeit von 180 Sekunden war die Partie entschieden.

„Gut, dass wir in der Endphase wieder konsequenter gespielt haben. Unser Kollektiv war heute die Abwehr“, zog ein zufriedener Rainer Hantusch Bilanz. Er ist gespannt, wie weit seine Jungs in der Tabelle noch nach oben klettern können.

Diethardt von Boenigk, Trainer der Sendener, hatte die Gründe für die Niederlage schnell gefunden. „Wir haben die Hagener Abwehr nicht ans Laufen bekommen und auch mehr Fehler gemacht.“ Beim 21:18 hätte seine Mannschaft noch Chancen gehabt, aber seine Spieler seien psychisch noch nicht soweit.

VfL Eintracht II: Conzen (1.-60.), Michel (1 Siebenmeter); Wilhelm, Schmitz, Berblinger (4/2), Lütgenau (4), Pütz (4), Henkels, Majstrenko (4), Zulauf (1), Sonnenberg, Osebold (2), Cromm, Hinkelmann (6).