VfL Eintracht beendet Punktspielserie in Krefeld

Beim 27:23-Erfolg im Hinspiel war Sebastian Schneider mit neun Toren Toptorschütze des VfL Eintracht.
Beim 27:23-Erfolg im Hinspiel war Sebastian Schneider mit neun Toren Toptorschütze des VfL Eintracht.
Foto: WP Michael Kleinrensing

Hagen..  Mit einem Gastspiel bei der HSG Krefeld beendet der VfL Eintracht Hagen am Samstag ab 19 Uhr die Punktspielserie 2014/15 der 3. Handball-Liga West. Die Teams der befreundeten Trainer Olaf Mast, als Aktiver einst auch für die Eintracht am Ball, und Lars Hepp spielen in erster Linie um die Ehre. Der VfL Eintracht steht als Vizemeister fest und hat die Aufstiegsrunde der Staffelzweiten am 23. Mai in Dresden im Sinn. Krefeld, aktuell Sechster, kann noch ein, zwei Plätze nach oben oder unten rutschen, was aber auch nicht sonderlich aufregend wäre.

Im Hinspiel lange im Hintertreffen

In der Hinrunde mischten die Mast-Schützlinge sogar an der Tabellenspitze mit. Krefelds Rückserie verlief wechselhaft mit großen Ausschlägen nach oben und unten. So wurde das bislang letzte Heimspiel mit 25:35 gegen Leichlingen verloren, davor hatte es ein 30:14 gegen Gummersbach II gegeben. Und auswärts gewann die HSG in Schalksmühle, um dann bei Abstiegskandidat Soest zu verlieren (23:26).

„Krefeld hat eine sehr ausgeglichene Mannschaft, alle Positionen sind doppelt besetzt“, sagt Lars Hepp über den letzten Punktspiel-Kontrahenten. „Wenn die ins Rollen kommen, können sie jedem Gegner große Schwierigkeiten bereiten. Das haben wir im Hinspiel erlebt.“ Am Ende hieß es zwar 27:23 für die Grüngelben, aber Sebastian Schneider, mit neun Toren Topwerfer, und Co. hatten lange und teilweise hoch zurückgelegen (9:15, 12:17, 18:21), bevor sie mit einem fulminanten Endspurt das Blatt wendeten.

Peer Pütz noch nicht dabei

Linksaußen Peer Pütz, der im Dezember 2014 drei verwandelte Siebenmeter zum Hagener Erfolg beisteuerte, wird wegen seiner Rückenprobleme am Samstag noch fehlen. Es besteht die Hoffnung, dass er beim Aufstiegsturnier in zwei Wochen dem Team wieder helfen kann. Rechtsaußen Marius Kraus, beim 40:33-Sieg zuletzt gegen Zweibrücken privat verhindert, ist wieder dabei.

Natürlich spielt bei den Eintrachtlern auch der Gedanke mit, sich vor dem Saisonhöhepunkt in Dresden bloß nicht zu verletzen. Die Tatsache, dass es auch für die Krefelder praktisch um nichts mehr geht und sein guter Draht zu deren Coach Olaf Mast nähren bei Lars Hepp die Hoffnungen, dass diese Wünsche in Erfüllung gehen.