TuS Wengern will spätestens Ende 2015 umziehen

Das alte Vereinsheim des TuS Wengern ist bereits verkauft
Das alte Vereinsheim des TuS Wengern ist bereits verkauft
Foto: WP
Was wir bereits wissen
Vier Baufirmen konkurrieren momentan um den Auftrag, das neue Vereinsheim zu bauen. Der Betrag für das Projekt schrumpft.

Wengern..  Die Planungen für das Mammut-Projekt des TuS Wengern werden konkreter. Vier Bauvorschläge für das neue Vereinsheim begutachten die Verantwortlichen derzeit – bewertet werden die Bauweise, der Zeitraum und natürlich die Kosten. „Im Idealfall ziehen wir im Juli oder August in unser neues Heim“, erklärt der Vorsitzende Helge Heisters: „Der späteste Zeitpunkt wäre Ende des Jahres.“

Mit vier Baufirmen sprechen Heisters und seine Vorstandskollegen derzeit. Die Pläne der Unternehmen unterscheiden sich vor allem in der Bauweise. „Wir müssen beispielsweise entscheiden, ob wir eine Container- oder eine Modulbauweise bevorzugen“, sagt Heisters, davon hänge auch der Zeitraum ab.

Summe für den Bau schrumpft

Fest steht allerdings, der Verein will nicht so viel Geld ausgeben, wie noch Ende letzten Jahres. Damals war von mindestens einer halben Millionen Euro die Rede, die das ambitionierte Projekt verschlingen soll. Diese Summe ist nun auf etwa 400 000 Euro geschrumpft. Die Hälfte steuert die Stadt Wetter hinzu, der Rest soll durch einen Kredit, Spenden und Eigenmittel in die Vereinskasse fließen.

In diesem Betrag noch nicht enthalten sind mögliche Kosten für das Interieur. „Wir werden aber viele Sachen aus unserem alten Vereinsheim in das neue mitnehmen. Dazu gehört zum Beispiel auch die Bar“, betont der TuS-Vorsitzende: „Außerdem sponsort uns eine Schreinerei Holzbänke.

Für das alte Sportlerheim auf dem Brasberg hat die Stadt bereits einen neuen Eigentümer gefunden. Deswegen drückt auch die Zeit. Heisters: „Im August müssen wir ungefähr ausziehen.“ Der TuS nutzt die Kabinen in dem in die Jahre gekommene Gebäude noch. „Sollte unser neues Heim bis zum August nicht fertiggestellt sein, müssen sich unsere Fußballer halt in der Sporthalle umziehen. Das sollte kein Problem sein“, so Helge Heisters.

Damit aber bald die ersten Bagger am Brasberg-Sportplatz anrücken und die Bauarbeiten beginnen, müssen noch viele Gespräche geführt werden. „Wir arbeiten eng mit der Stadt zusammen, doch es gibt viele Verordnungen, die wir beachten müssen“, erklärt Heisters. Das Mammut-Projekt des Vereins wird deswegen auch in diesem Jahr viel Arbeit bedeuten. Der Vorsitzende des TuS Wengern blickt aber zuversichtlich in die Zukunft: „Ich freue mich, denn es sieht gut aus.“