TuS Volmetal will seine Heimfestung behaupten

Auch nach dem Nachbarschaftsduell mit Menden-Lendringsen am Samstag wollen sich die Handballer des TuS Volmetal wieder zum Sieg gratulieren.
Auch nach dem Nachbarschaftsduell mit Menden-Lendringsen am Samstag wollen sich die Handballer des TuS Volmetal wieder zum Sieg gratulieren.
Foto: WP Michael Kleinrensing

Hagen..  Vor der Karnevalspause am übernächsten Wochenende geht es für die heimischen Handball- Oberligisten am morgigen Samstag noch einmal um Tore und Punkte. Während Tabellenführer TuS Volmetal am Samstag um 19.30 Uhr im Südwestfalenderby den Tabellenfünften HSG Menden/Lendringsen empfängt, ist der VfL Eintracht Hagen II am gleichen Tag ab 19 Uhr beim letztjährigen Drittligisten TSG A-H Bielefeld zu Gast.

Im Hinspiel erreichte der TuS Volmetal in Menden ein 28:28, im Jahr zuvor gewannen die Neff-Schützlinge beide Spiele mit fünf bzw. sechs Treffern Differenz. Auch für Samstag sind die Volmetaler, nicht zuletzt wegen ihrer Heimbilanz von 13:3 Punkten, in der Favoritenrolle. „Der dritte Sieg soll her. In unserer Festung wollen wir gewinnen“, lautet die klare Vorgabe von Übungsleiter Stefan Neff, der aber auch von einem Gegner spricht, der schwer bezwingbar ist. „Menden spielt dynamisch und mit viel Tempo“, beschreibt Neff das Spiel der Gäste. Nicht zu vergessen das fast blinde Verständnis des Mendener Rückraums mit Kreisspieler Ansgar Heunemann.

Verloren haben die Gäste aus dem Hönnetal in dieser Saison nur drei Begegnungen. In sechs Spielen musste Menden die Punkte mit dem Gegner teilen. Das wollen die Volmetaler, die erneut in Bestbesetzung auflaufen, am Samstag auf jeden Fall verhindern. Während der Tabellenführer am letzten Spieltag in Nordhemmern jubeln durfte, gab es in Menden bei der 24:26-Niederlage gegen die TSG A-H Bielefeld lange Gesichter der heimischen Fans.

Da weiß der VfL Eintracht Hagen II, was ihn in der Sporthalle des Gymnasiums in Bielefeld-Heepen am Samstag ab 19 Uhr gegen den Menden-Bezwinger erwartet. Die immer noch von Verletzungen geplagten Bielefelder sind inzwischen wieder auf dem dritten Platz angelangt und sind durchaus noch in der Lage, in den Aufstiegskampf mit einzugreifen. Nicht zuletzt ein Verdienst der Abwehr, die mit nur 383 Gegentreffern die beste Defensive der Oberliga ist. Allerdings fehlt für den Rest der Spielzeit Abwehrrecke Julian Stübber nach seinem Kreuzbandriss in Menden.

In eigener Halle haben die Schützlinge des 34-jährigen Übungsleiters Michael Boy nur gegen die vor ihnen stehenden Teams aus Ahlen und Volmetal verloren. Das stört die Eintrachtler nicht. Sie wollen ihren Weg nach oben fortsetzen. VfL-Trainer Rainer Hantusch erinnert sich noch gut an das Hinspiel (27:27): „Den einen Punkt, den wir da verschenkt haben, wollen wir uns am Samstag wiederholen“, kündigt der Eintracht-Übungsleiter an. Er will die gleiche Besetzung wie im letzten Heimspiel auf das Feld schicken.