TuS-Trio nach 24:24-Gleichstand in Höchstform

Nordhemmern/Hagen..  Der TuS Volmetal war am späten Sonntagnachmittag auch im Handballkreis Minden nicht zu bezwingen. In einem echten Krimi siegten die Neff-Schützlinge bei Lit Nordhemmern mit 28:25 (16:16). Im Hinspiel (29:29) hatten die Ostwestfalen aus dem Volmetal einen Punkt entführt.

Die Konkurrenten des Hagener Klassenprimus hatten bereits am Freitag und Samstag vorgespielt und gewonnen. Der Tabellenzweite Ahlener SG besiegte Bielefeld/Jöllenbeck mit 26:24, die TSG A-H Bielefeld/Altenhagen setzte sich in Menden mit 26:24 durch.

Für Nordhemmern war es schon die dritte Heimniederlage in dieser Saison, die auch die letzten Aufstiegshoffnungen zunichte machte. „Das war ein Spiel mit zwei unterschiedlichen Halbzeiten“, lautete das Fazit von Trainer Stefan Neff, dessen Team im ersten Abschnitt immer mit ein, zwei Toren in Führung lag. Beide Mannschaften hatten bis in dieser Phase ihre Stärken im Angriff. „Das wollte ich beim Gegner unterbinden und habe nach dem Seitenwechsel von meinen Jungs eine 5:1-Formation in der Abwehr spielen lassen. Mit Erfolg“, freute sich Stefan Neff darüber, dass seine Taktik aufging.

Eine weiteres Plus beim TuS war Sydney Quick, der nach dem Seitenwechsel das Tor der Volmetaler hütete. „Der hat die Bude zugenagelt“, kommentierte Stefan Neff die starke Leistung seines Keepers.

Trotzdem stand die Partie beim 24:24 wieder auf des Messers Schneide. Doch bei solchen Spielständen laufen bei Volmetal Kevin Herzog und Niklas Polakovs meist zur Höchstform auf. In Nordhemmern gesellte sich noch der junge Luca Sackmann hinzu. Jeder steuerte in dieser Phase einen Treffer zur 27:24-Führung bei. Jetzt lief den Hausherren die Zeit weg. Der Schlusspfiff ging im Jubel der 60 Volmetaler Fans unter.

Am kommenden Samstag steigt mit dem Spiel gegen die HSG Menden/Lendringsen ein Nachbarschaftsderby im Volmetal. Dann ist wieder einmal große Stimmung garantiert.

TuS Volmetal: Treude (1.-30.), Quick (31.-60.); Bauer (4), Kötter, Frederik Kowalski (1), Kaufmann (4), Brüggemann, Dommermuth (3), Sackmann (3), Dominik Domaschk (2), Dennis Domaschk, Polakovs (4/1), Herzog (7/2).