TuS Halden-Herbeck rutscht wieder auf einen Abstiegsplatz

Hagen..  Nur eine Woche nach dem wichtigen Sieg gegen Soest wurde Volleyball-Landesligist TuS Halden-Herbeck vom Tabellenführer wieder auf den Boden der Realität zurück geholt. Da Concordia Hagen sein Spiel gewann, ging es für Halden wieder zurück auf einen Abstiegsplatz.

In der Bezirksliga konnte sich der TSV Hagen 1860 dagegen über den zweiten Sieg in Folge freuen, da beim personell ohnehin geschwächten Gegner Iserlohn Panthers kurzfristig noch ein Akteur krankheitsbedingt ausfiel. Der TSV kam so zum schnellen 3:0 (25:0, 25:0, 25:0)-Erfolg.

Herren-Landesliga: Concordia Hagen – Soester TV 3:0 (25:18, 25:11, 25:13). Der eigentlich als Aushilfe in die Saison gestartete Kai Heinrich entwickelt sich immer mehr zum Sieggaranten, erneut waren es seine beeindruckenden Blocks, die den Gegner einschüchterten. Daneben war der wegen karnevalsbedingter Personalnot erstmals rekrutierte Thorsten Zimmermann ein Garant für den Erfolg, mit dem der SC Concordia im Duell mit Ligakonkurrent Halden nun wieder die besseren Karten im Kampf um den Relegationsplatz hat.

TuS Halden-Herbeck – Königsborner SV 0:3 (23:25, 22:25, 20:25). Nicht schlecht gespielt und trotzdem klar verloren – für Halden war der Ausflug gegen den Tabellenführer eine zweischneidige Sache. „Mit einem richtig gesunden Tobi Kneiphoff auf der Liberoposition wäre der ohnehin schon überragende Olli Richter auf der Mitte noch häufiger zum Einsatz gekommen, und dann wäre wohl was möglich gewesen“, meinte Kapitän Markus Bürger in seinem Fazit.

Herren-Bezirksliga: TV Berchum – Fichte Hagen 0:3 (17:25, 14:25, 19:25). Die Eilper spielten nicht berauschend, aber gegen die Berchumer, die unter extremer Personalnot litten, war das in jedem Satz genug. Vor allem Mirko Horvath sorgte bei seinem Comeback nach langer Pause mit starken Angabenserien gleich zu Beginn eines jeden Durchgangs schnell für klare Verhältnisse.

TuS Volmetal – TuS Linscheid-Heedfeld 2:3 (25:23, 17:25, 17:25, 26:24, 10:15). Dass der TuS Volmetal einen Punkt gewonnen und nicht zwei verloren hatte, war allen Beteiligten klar. Denn bei einem 1:2-Satzrückstand hatte es im vierten Abschnitt beim 19:24 bereits zappenduster ausgesehen, doch Linscheid brachte tatsächlich das Kunststück fertig, sechs Matchbälle zu versemmeln. Volmetal, angeführt vom gut organisierenden Zuspieler Karsten Kost, nutzte dies zum Satzausgleich, hatte dann aber im Tie-Break nichts mehr zuzusetzen.

Damen-Landesliga: TV Hasperbach – SUS Ostereiden 2:3 (25:10, 21:25, 25:9, 23:25, 13:15). Extremere Ausschläge in einer einzelnen Partie sind kaum vorstellbar. Die Sätze eins und drei dominierte Hasperbach in allen Belangen, in den Durchgängen zwei und vier waren es jeweils zwei Acht-Punkte-Serien gegen den TVH, die nicht mehr aufgeholt werden konnten. „Das fehlende Training unter der Woche hat sich letztlich doch bemerkbar gemacht“, nannte Spielführerin Katrin Hummert den Grund für die fehlende Konstanz.