TSV-Mädchen erreichen NRW-Finale

Foto: WP Michael Kleinrensing

Hagen..  Die U11-Basketballmädchen des TSV Hagen 1860 haben sich für die Finalrunde am 25. Mai in Hagen um die westdeutsche Meisterschaft qualifiziert. Dagegen verlor die U17 des Klubs das entscheidende Spiel um den Regionalliga-Titel hauchdünn.

U18-Regionalliga: Baskets Lüdenscheid - SV 70 Haspe 109:87 (44:45). Die Hasper begannen stark (12:5, 5. Minute), bevor sie den Gastgebern 13 Punkte in Folge zum 12:18 gestatteten. Anschließend hielten sie das Spiel bis zur 33. Minute offen (81:80). Dann aber gelang den Lüdenscheidern ein spielentscheidender 24:6-Lauf.

Haspe: Riede (6), Berghaus (8), Stähler (4), Strahl (2), Rodrugues (2), Kandasamy, Bendixen, Nowak (28), Spitale (37).

U14-Regionalliga: SV Haspe 70 - Kamp-Lintfort 48:89 (20:57). Im verpatzten ersten Viertel (4:35) liefen die Hasper den Gästen stets hinterher und ließen in der Defensive die Einsatzbereitschaft vermissen. Zwar zeigten sich die 70er in den folgenden Vierteln verbessert, jedoch konnten sie den Rückstand nicht mehr reduzieren. Eine gute Leistung zeigten Joaquim Salgueiro und Kilian Kalkbrenner.

U12-Regionalliga: TV Herkenrath - SV 70 Haspe 86:80. Nach einer schwachen ersten Hälfte wachten die 70er auf und überzeugten mit großer Einsatzbereitschaft. Dennoch mussten sie eine knappe Niederlage hinnehmen. Ein Sonderlob verdienten sich Julian Rosenbaum und Jonas Sander.

U17-Regionalliga, Mädchen: TSV Hagen 1860 - TV Werne 52:53 (25:21). Im Duell um den Regionalligameistertitel vor etwa 100 Zuschauern in der Öwen-Witt-Halle verlor der TSV in einem Herzschlagfinale. Nach einem guten ersten (13:8) und einem ausgeglichenen zweiten Viertel setzten sich die TSV-Mädchen kurz nach der Pause auf 28:21 ab. Dann aber leisteten sie sich eine Schwächeperiode, die die Gäste zu einem 8:0-Lauf nutzten (28:29). In der Folgezeit wechselte die Führung mehrmals, ehe der TSV 14 Sekunden vor Spielende mit 52:51 führte. Jedoch antworteten die Gäste prompt mit einem Zweipunktwurf, den der TSV nicht mehr kontern konnte.

TSV: Beele (1), Uso (12), Michalski (15), Danzebrink (6), Scheid (6), Thomas, Puchold (2), Erfurt (2), Gerling, Walder (8).

U13-Regionalliga, Mädchen: ASC 09 Dortmund - TSV Hagen 1860 II 37:67 (18:32). Nach einem verschlafenen ersten Viertel (12:10) liefen die TSV-Mädchen im zweiten Viertel heiß und sorgten mit einem 16:0-Lauf für eine Vorentscheidung. In der zweiten Hälfte überzeugten sie mit einigen schön herausgespielten Korblegern und einem guten Zusammenspiel.

TSV: Woelke (10), Kaiser (4), Luda (18), Rabenschlag (4), Arapi (6), Kurch, Wehberg (4), Mikulla (10), Stücker (4), Genctürk (4), Weihs (3).

U11-Regionalliga-Endrunde, Mädchen: BG Bonn - TSV 1860 Hagen 50:64 (29:30). TSV Hagen 1860 - BSV Wulfen 71:56 (45:24). Die U11 des TSV setzte sich bei der Endrunde in Bonn mit zwei Siegen souverän durch und qualifizierte sich damit für die Finalrunde. Gegen Bonn starteten die TSV-Mädchen gut (12:2), jedoch schwand in der Folge die Konzentration, so dass die BG zur Pause knapp in Front lag. In der zweiten Hälfte fanden die Hagenerinnen aber wieder ihren Spielrhythmus und drehten die Partie (41:38), ehe sie im Schlussviertel furios aufspielten und beim 55:42 in der 32. Minute das Spiel entschieden hatten.

Im zweiten Spiel gegen BSV Wulfen überzeugten die TSV-Mädchen von Beginn an mit großer Einsatzbereitschaft und Siegeswillen. Das erste Viertel entschieden sie folglich mit 26:12 für sich und erspielten sich durch eine aggressive Defensive gegen die Topscorerin des BSV bereits zur Pause eine Vorentscheidung. In der zweiten Hälfte schwanden etwas die Kräfte, was aber am Spielausgang nichts mehr änderte. Ein Sonderlob verdiente sich Jill Kortenacker.

TSV: Düllmann (0 gegen Bonn/0 gegen Wulfen), Pieper (1/0), Perlick (8/16), Misic (10/8), Reif (2/4), Hagedorn (2/0), Kortenacker (7/11), Matthies (0/4), Lubrich (0/-), Kretschmar (0/0), Pupkeviciute (26/21), Scheid (8/3).

U11-Regionalliga, Mädchen: TSV Hagen 1860 II - TG Neuss 52:51 (20:21). Die TSV-Mädchen verteidigten engagiert und machten die körperliche Unterlegenheit mit großer Energieleistung wett. Am Ende bewiesen sie in einer knappen Partie Nervenstärke.

TSV: Grünhage (7), Schlüter (12), Papadoupoulou, Schmidtkunz (15), Shachowski (4), Moussaoui, Lollert (2), Backhove, Scholz (3), dos Santos (6), Echterling (2), Figge.