„Trainerwechsel haben Spuren hinterlassen“

Herdecke..  Die erste Fußballmannschaft der TSG Herdecke spielt heute im Pokal gegen die TSG Sprockhövel. Eine schwierige Aufgabe, schließlich spielen die Gäste aus Sprockhövel in der Oberliga. Doch Herdeckes Trainer Zoltan Hülsberg geht gelassen in die Partie.

Am Wochenende musste Ihre Mannschaft eine empfindliche 1:4-Schlappe gegen Breckerfeld in der Bezirksliga verkraften. Nun spielen Sie gegen einen Oberligisten. Wie soll Ihr Team gegen den klaren Favoriten zum Zug kommen?

Zoltan Hülsberg: Am Anfang steht es erstmal 0:0, dann müssen wir mal schauen. Natürlich sehen wir Sprockhövel auch als klaren Favoriten an. Es ist ein Bonusspiel für uns.

Die Mannschaft musste während der Winterpause zwei Trainerwechsel verkraften. Kann die Reise nun noch mal nach unten gehen?

Wir haben immer gesagt, dass wir nach unten gucken müssen. Noch sind es neun Punkte Vorsprung auf einen Nichtabstiegsplatz. Wir müssen jetzt schnell die nötigen Punkte einfahren, damit wir die Saison in Ruhe zu Ende spielen können. Am Sonntag gegen Breckerfeld haben wir sicherlich unsere schlechteste Rückrundenleistung gezeigt. Die Trainerwechsel haben natürlich Spuren hinterlassen. Das zeigt sich dann in solchen Spielen. Außerdem ist unsere Trainingsbeteiligung manchmal nicht so gut.

Im Sommer wird ihr Vater, Peter Wongrowitz, das Ruder übernehmen. Welche Infos geben Sie ihm?

Wir tauschen uns natürlich viel aus und haben regen Kontakt. Bei uns ist generell der Fußball immer das Thema Nummer eins.

Und wie geht es mit Ihnen nach der Saison weiter?

Ich habe jetzt Blut geleckt. Vielleicht ergibt sich eine interessante Aufgabe. Mit der TSG Herdecke habe ich aber noch nicht gesprochen.