Tor in der Nachspielzeit rettet der TSG Herdecke einen Punkt

Herdecke..  Ein nervenaufreibendes Spiel war es für Zoltan Hülsberg, Trainer des Fußball-Bezirksligisten TSG Herdecke: Beim Heimspiel gegen den FSV Gevelsberg brachte sich sein Team durch ein Eigentor zunächst selbst in Rückstand, bevor es dann erst in der 95. Minute zum 2:2 (0:1)-Endstand ausglich.

Nach einer Ecke für Gevelsberg traf TSG-Spieler Ismael Marjan den Ball unglücklich mit dem Kopf und lenkte ihn ins eigene Tor. „Ansonsten war das Spiel in der ersten Halbzeit aber eher ein gegenseitiges Abtasten, bei dem nicht viel passiert ist“, sagte Hülsberg. Gevelsberg brauchte nur einen Punkt zum Klassenerhalt und trat mit dieser Gewissheit eher zurückhaltend auf.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit zeigten die Herdecker dann „die nächste Slapstick-Einlage“, so Hülsberg: Zwei TSG-Spieler rempelten sich im eigenen Strafraum gegenseitig um, Gevelsbergs Armend Krasniqi nutzte die Situation aus und traf zum 2:0. „Wir haben dann etwas gebraucht, um uns von dem Schock zu erholen. Dann haben wir aber versucht, wieder Druck aufzubauen“, so Hülsberg. Das zeigte erst in der 78. Minute Wirkung: Isak El Basraoui machte mit einem flachen Schuss ins linke Eck den 1:2-Anschlusstreffer. Erst in der Nachspielzeit rettete Florian Drevermann mit seinem Tor zum 2:2 der TSG Herdecke einen wichtigen Punkt, der Abstand auf einen Abstiegsplatz beträgt aber nur noch drei Punkte. „Wir dürfen uns jetzt nichts mehr erlauben“, warnte Hülsberg.

TSG Herdecke: Beinsen; Tinnemeyer, Klasvogt, Drevermann, Padula (94. Trawinski), Zornic, Kleinau, Wandji, Marjan, Mitrovic (62. El Basraoui), Neynaber.