SW Breckerfeld schlägt Spitzenreiter

Breckerfeld..  Tabellenführer FC Wetter hat einen neuen Verfolger: Im direkten Duell verlor der Fußball-Bezirksligist mit 1:2 (0:0) gegen SW Breckerfeld, das damit auf den zweiten Tabellenplatz kletterte.

„In der ersten Halbzeit haben sich beide Mannschaften so ziemlich neutralisiert“, sagte Wetters Co-Trainer Fatih Esbe. So gab es bis zur Pause kaum nennenswerte Chancen, einzig nach Standardsituationen entstanden gefährliche Situationen. So wie in der 30. Minute, als Serdal Dogan seinen Kopfball nach einer Ecke aber nicht im Tor der Breckerfelder unterbringen konnte.

In der zweiten Halbzeit begannen die Gäste aus Wetter druckvoll. Eine gute Flanke von Florian Juka landete in der 55. Minute bei Marco Reglinski, der diese Vorlage zur 1:0-Führung verwertete. Juka hatte kurz danach noch die Chance, auf 2:0 zu erhöhen. „Allerdings hat er da zu hastig abgeschlossen“, erklärte Esbe, „und danach haben wir den Faden und damit den Zugriff auf das Spiel verloren.“

Breckerfelds Trainer Joraschkewitz freute das: „Wir haben dann etwas umgestellt und konnten endlich wieder unseren Kombinationsfußball spielen, was uns letztlich auch den Ausgleich gebracht hat.“ Der eingewechselte Rado Dorsch und Philip Zimmermann kombinierten sich durch die Mitte vor das FC-Tor, wo Zimmermann schließlich zum 1:1 abschloss (61. Minute). Nun war Breckerfeld am Drücker, erspielte sich nach ähnlichem Muster einige gute Torchancen. Das Tor zum 2:1-Endstand folgte aus einer solchen Chance, allerdings auf Umwegen. Esbe: „Nach einem Angriff von Breckerfeld hat Nouridine Bah versucht, zu klären. Aber er bekam den Ball nicht weit genug weg.“ Das Spielgerät landete bei Florian Hesterberg, der nicht lange zögerte und aus dem unverhofften Ballgewinn einen Torschuss machte. FC-Torwart Michael Reike hatte schlechte Sicht und reagierte zu spät.

Das Saisonziel Klassenerhalt hat SW Breckerfeld also erreicht, mit Platz zwei winkt nun die Landesliga-Relegation. Joraschkewitz hält sich aber noch zurück: „Jetzt geht der Blick natürlich doch nach oben. Aber es ändert sich nichts an unserer grundsätzlichen Einstellung, dass wir auch so schon sehr zufrieden mit dieser Saison sein können.“