SV Haspe 70 mit Nsiabandoki in die 1. Regionalliga

Tresor Nsiabandoki ist zurück bei den Hasper Basketballern. Nächste Saison will der athletische Flügelcenter beim Ziel „Klassenerhalt“ maßgeblich helfen.Foto:Michael Kleinrensing
Tresor Nsiabandoki ist zurück bei den Hasper Basketballern. Nächste Saison will der athletische Flügelcenter beim Ziel „Klassenerhalt“ maßgeblich helfen.Foto:Michael Kleinrensing
Foto: WP Michael Kleinrensing

Hagen..  Der SV Haspe 70 ist zurück in der 1. Basketball-Regionalliga. Nach reiflicher Überlegung hat sich die Klubführung um den Vorsitzenden Karl-Heinz Langer zu diesem Schritt entschieden, nachdem man 2012 trotz Klassenerhalts im NRW-Oberhaus lieber eine Ebene tiefer antrat. In den letzten drei Spielzeiten wurden die 70er stets Vizemeister. Grund genug, um erneut den Schritt in die „1. Regio“ zu wagen. „Das Team wollte es so. Das war das wichtigste für uns“, sagt Langer.

Vor drei Jahren zog Haspe zurück, weil man in der 1. Regionalliga nicht genug Perspektive für seine jungen Spieler sah. Eine Klasse tiefer haben sich die 70er dann eindrucksvoll entwickelt. In seiner Entscheidung von damals sieht sich Karl-Heinz Langer mehr denn je bestätigt: „Unser Konzept, stets Jugendspieler aus den eigenen Reihen zu fördern, greift absolut.“

Zuversicht für die nächste Saison macht dem Vereinsvorsitzenden eine Basis von acht Spielern, die schon ihr Engagement für die Coaches Uli Overhoff und Martin Wasielewski zugesagt hat. Die Leistungsträger Michael Wasielewski, Florian Tomann und Oscar Luchterhandt bleiben ihren Farben treu. Ebenso das „Youngster-Quartett“ Philipp Urban, Alessandro Spitale, Nikolas Nowak und Mahmut Toptan, das letzte Saison reichlich Erfahrungen sammeln konnte. Fabian Wolf hingegen wird wegen seines zeitaufwendigen Dual-Studiums nur noch für die zweite Mannschaft auflaufen. Die Routiniers Marcus Höhn und Michael Marscheider treten ebenfalls aus Zeitgründen kürzer.

Nsiabandoki verstärkt lange Garde

Besonders wegen des Abgangs der beiden Center ist die Rückkehr eines Spielers erfreulich: Tresor Nsiabandoki - letzte Saison erst bei Erstregionalligist BG Hagen, dann bei Haspes Konkurrent Baskets Lüdenscheid - ist zurück bei den Haspern. „Tresor ist ja auch einer von unseren Eigengewächsen“, freut Karl-Heinz Langer auf den athletischen Flügel/Center. Ein „Großer“ und ein Spieler für die Position 2/3 werden noch gesucht.

Offen ist man in Haspe gegenüber der Verpflichtung eines Importspielers. Der Kanadier Justin Dennis, der letzte Saison für die 70er spielte, hat sich verabschiedet. Der Guard geht bald für den ProB-Ligisten Hertener Löwen auf Korbjagd. Das obligatorische Ziel Klassenerhalt könne man aber auch mit dem Stamm junger Hasper Akteure erreichen, meint der Klubchef: „In der 1. Regionalliga spielen immer mehr Importspieler. Das ist nicht unser Ding. Wir gehen weiter unseren Weg.“