SV Haspe 70 glückt achter Sieg in Folge

Hagen..  Am 13. Spieltag der 2. Basketball-Regionalliga fuhr der SV Haspe 70 mit einer Glanzleistung den achten Sieg in Folge ein. Der TuS Breckerfeld bewies Comeback-Qualitäten, BG Hagen II hätte diese gut gebrauchen können.

SV Haspe 70 - RC Borken-Hoxfeld 98:63 (49:34). Ein hervorragend aufgelegter Gastgeber ließ dem Tabellenvierten aus Borken nicht den Hauch einer Chance. Nach acht Minuten zogen die 70er schon auf 24:11 davon und gaben fortan die Kontrolle nicht mehr ab. Eine der besten Saisonleistungen unterstrichen die Hasper sogar noch mit einem furiosen 26:7-Schlussviertel. Diesmal war SV-Coach Uli Overhoff, der sonst öfter mal mit der Verteidigungsintensität seiner Schützlinge hadert, also rundum zufrieden: „Michael Wasielewski, der über die gesamte Partie das Tempo hochhielt, und Florian Tomann mit acht erfolgreichen Dreiern verdienen sich sogar ein Sonderlob“, schwärmte Overhoff.

SV Haspe 70: Urban, Wolf (11), Dennis (15), Luchterhandt (17), Tomann (26), Toptan (4), Wasielewski (5), Marscheider (13), Nowak, Spitale (7).

TSVE Bielefeld - BG Hagen II 81:76 (51:33). „Das Spiel sollte uns eine Lehre sein“, seufzte Tome Zdravevski nach der vermeidbaren Pleite. Grund für seine Unzufriedenheit war die verkorkste erste Hälfte, in der die Gäste fast jeden Angriff mit dem Kopf durch die Wand wollten. „Das war zu schnell und unkontrolliert“, bemängelte der BG-Trainer.

In der 8. Minute war man noch im Spiel (16:14), doch danach enteilte der Aufsteiger auf 24:14, ehe eine erneute 8:0-Serie den Bielefeldern einen komfortablen 18-Punkte-Vorsprung zur Halbzeit bescherte. In der zweiten Hälfte war das BG-Spiel von mehr Ordnung geprägt, das Zdravevski-Team zwei Minuten vor Schluss sogar auf 77:73 heran. „Aber die Zeit lief uns davon“, bedauerte Zdravevski. Der Coach lobte Lennart Sorgenicht und Aaron Bowser dennoch für gute Leistungen.

BG Hagen II: Zahner-Gothen (11), Boulaich, Stivachtis (4), Schlink, Weinhold (4), Kortenbreer (10), Scheibe (7), Kuhtz, Simanovic (8), Bowser (32).

Baskets Lüdenscheid - TuS Breckerfeld 78:84 n.V. (71:71, 44:32). Beinahe wären die Hansestädter beim sieglosen Schlusslicht ausgerutscht. „Die waren gut, wirklich gut“, zollte TuS-Trainer Falk Möller Respekt. Doch dank starker Nerven entführten seine Jungs die Punkte aus Lüdenscheid.

Breckerfelds Coach war mit der ersten Hälfte seiner Jungs allerdings gar nicht zufrieden. „Da haben wir 44 Punkte kassiert. Das ist deutlich zu viel. Aber nach der Halbzeitpause haben wir den Kampf endlich angenommen“, erklärte Möller. Dennoch war der TuS eine Minute vor Schluss noch mit sieben Punkten hinten (63:70). Aber eine Ganzfeldverteidigung brachte Lüdenscheid nun in Bedrängnis, ein Korbleger von Rilwan Bakare kurz vor Ende der regulären Spielzeit führte die Verlängerung herbei. In der Extrazeit schickten die Gastgeber Felix Fuhrmann und Co. fast nur noch an die Freiwurflinie, von wo aus die Gäste souverän agierten.

Breckerfeld. Köppen (6), Laufmann, Bleck (2), Dukatz (7), Poerschke (10), Schladowski, Burges (16), Fuhrmann (25), Bakare (14), Lungwitz (4).