Strohhammer erstmals zweistellig

Handball, Landesliga: HSG Hohenlimburg - TuS Volmetal II
Handball, Landesliga: HSG Hohenlimburg - TuS Volmetal II
Foto: WP

Hohenlimburg..  Auch am dritten Rückrundenspieltag gaben sich die beiden Topteams der Handball-Landesliga keine Blöße. Während Herbstmeister Halingen mit einem 48:21-Kantersieg (bei 29:7-Halbzeitstand!) über desolate Schwerter aufhorchen ließ, setzte die HSG Hohenlimburg ihren Siegeszug beim arg ersatzgeschwächten TV Arnsberg fort, wurde beim 32:21 (16:8)-Erfolg kaum gefordert.

Ohne drei Rückraumkräfte

HSG-Trainer Sascha Simec hatte im Vorfeld schon einige Bedenken, denn in der harzfreien Rundturnhalle sind ja schon viele Favoriten gestrauchelt. Zudem musste er neben Dario Goebels und Roman Tolksdorf auch auf Patrick Arlt verzichten, fehlten also gleich drei Rückraumkräfte. Die verbleibenden acht Feldspieler erledigten ihren Job aber in souveräner Manier.

Der Spitzenreiter machte sofort ernst und verschaffte sich über 3:0 und 7:3 einen beruhigenden 10:4-Vorsprung, der bis zum Seitenwechsel sogar auf acht Tore ausgebaut werden konnte und den zweiten Abschnitt zu einer Trainingseinheit unter Wettkampfbedingungen degradierte. Dabei hinterließen vor allem die Youngster Niklas Strohhammer (er kam erstmals im Seniorenbereich auf eine zweistellige Ausbeute und gab noch etliche Assists) und Kreisläufer Julian Pallasch einen glänzenden Eindruck.

„Grundlage für unseren Erfolg war wieder einmal eine aggressive und bewegliche Abwehr. Dadurch kamen wir zu einigen einfachen Toren und haben dem TVA früh den Zahn gezogen“, resümierte HSG-Trainer Simec. Insbesondere der Arnsberger Goalgetter Berghoff wurde intensiv „bearbeitet“ und kam gegen den allerdings auch hervorragend parierenden Hohenlimburger Keeper Ulf Hering nur zu zwei Treffern.

Wittke-Brüder routiniert

In gewohnter Manier demonstrierten die Wittke-Brüder Philipp und Bogdan ihre ganze Routine. Die Flügelzange Robin Güntner (der künftige Schalksmühler absolviert ein Auslandsemester und bestritt in Arnsberg sein letztes Spiel für die HSG) und Marc Geisler präsentierte sich ebenso konzentriert und treffsicher wie Sebastian Marks, so dass der Abstand im zweiten Durchgang immer weiter anwuchs, obwohl die Hohenlimburger zur Schonung ihrer Kräfte teilweise das Tempo herausnahmen.