Status der zweitstärksten Kraft untermauern

1. Stadtmeisterschaft im Handball in der Rundturnhalle
1. Stadtmeisterschaft im Handball in der Rundturnhalle
Foto: WP

Hohenlimburg..  Dank der so erfolgreich verlaufenen Premiere stand schon im Januar 2014 fest, dass die von der HSG Hohenlimburg bestens ausgerichteten Handball-Stadtmeisterschaften von Hagen eine Fortsetzung finden würden. Heute ist es soweit, dürfen sich die heimischen Handballfans auf jede Menge attraktiver Derbys in der Rundturnhalle freuen, wo sich ab 13 Uhr in der Rundturnhalle sechs Vereine im Duell Jeder gegen Jeden bei einer Spielzeit von 20 Minuten um den prestigeträchtigen Titel und den Heider-Cup bewerben.

Überraschungen im Vorjahr

Im Vorjahr gab es einige Überraschungen, triumphierte der TuS Volmetal knapp vor Gastgeber Hohenlimburg. Die Volmetaler, ungeschlagener Spitzenreiter der Oberliga, verzichten diesmal allerdings auf eine Teilnahme, weil sie tags darauf bei einem gut besetzten Turnier in Hattingen an den Start gehen. Stattdessen kommt die Reserve, die ja bekanntlich in die Landesliga aufgestiegen ist.

Trotzdem sind keineswegs die Hohenlimburger als aktueller Landesliga-Tabellenzweiter der große Favorit. Dieses Privileg gebührt diesmal dem VfL Eintracht Hagen, denn der schickt seine komplette zweite Mannschaft ins Rennen. „Sogar unser zuletzt verletzter Spielmacher Katsigiannis ist mit dabei“, erklärt Trainer Rainer Hantusch, der seine Schützlinge nach der längeren Wettkampf- und Trainingspause für den harten Kampf um den Oberliga-Verbleib vorbereiten will.

Und was dürfen die Hohenlimburger Handballfans von ihrer Mannschaft erwarten? „Wir sind froh, erneut Gastgeber einer so reizvollen Veranstaltung zu sein. Natürlich geht die Meisterschaft vor, möchten wir vor allem verletzungsfrei durchkommen. Aber das Turnier ist eine optimale Gelegenheit, wie der in den Spielrhythmus zu kommen“, verspricht HSG-Trainer Sascha Simec eine engagierte Mannschaft, die ihren Status als vermeintlich zweitstärkste Kraft untermauern möchte.

Allerdings fehlen in Philipp Wittke (Skiurlaub) und dem an einer hartnäckigen Fußprellung laborierenden Dario Goebels zwei Rückraum-Stammkräfte, wird Patrick Arlt beruflich bedingt frühestens zum zweiten Match gegen den Bezirksliga-Tabellenzweiten GW Emst auflaufen können.

Außenseiterchancen

„In nur 20 Minuten Spielzeit kann es leicht sein, dass ein Favorit mal strauchelt. Außerdem weiß man nie, in welcher Verfassung die Teams nach der langen Pause und den Festlichkeiten sind“, hält es Simec ohnehin für durchaus für möglich, dass auch Hohenlimburgs Auftaktgegner SG TuRa Halden-Herbeck oder der dritte Bezirksligist im Bunde, der TuS 03 Hagen, einen Medaillenplatz erreicht.