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SpVg Hagen 11 möchte jubeln wie in Weißtal

01.06.2012 | 21:27 Uhr
SpVg Hagen 11 möchte jubeln wie in Weißtal

Hagen. Nachdem Fußball-Landesligist SV Hohenlimburg 10 am Pfingstmontag den ersten „Aufstiegsmatchball“ durch eine 0:2-Niederlage gegen Borussia Dröschede vergeben hat, wollen es die Schützlinge von Trainer Roland Golombeck am morgigen Sonntag besser machen. Wenn die Konkurrenz mitspielt, kann ein Heimsieg gegen SF Siegen II am drittletzten Spieltag den Sprung in die Westfalenliga bringen. Die SpVg Hagen 11 kommt bei einem Heimsieg gegen Weißtal noch einmal ins Geschäft, der Hasper SV kämpft in Menden gegen den Abstieg.

Roland Golombeck, Trainer des SV Hohenlimburg 1910, hat den morgigen Gegner SF Siegen II (15 Uhr, Kirchenbergstadion) am Pfingstsamstag beobachtet. „Eine bärenstarke Truppe, die mich beeindruckt hat“, so Roland Golombeck. Nichtsdestotrotz wollen die „Zehner“ der Westfalenliga endlich ein weiteres Stück näher kommen. Da zählt nur ein Sieg, selbst wenn sich Siegens Reserve mit NRW-Liga-Spielern verstärkt. Der SV 1910 muss auf Till Becker und Sascha Rokitte verzichten.

Die SpVg Hagen 11 ist nach der 1:4-Schlappe bei Siegens Reserve wieder vier Zähler von einem Relegationsplatz entfernt. Zwei Punkte besser steht der TSV Weißtal da, der am Sonntag um 15.30 Uhr auf dem Loheplatz zu Gast ist. „Wir wollen gewinnen, damit wir nach dem Abpfiff vor Weißtal stehen“, sagt Trainer Frank Hintzke, der an das Hinspiel gute Erinnerungen hat. In Weißtal gewannen die Elfer mit 2:1, obwohl die Siegerländer damals Tabellenführer waren. „In der Rückrunde spielen sie nicht mehr so überragend“, hat der Übungsleiter der Emster die Entwicklung des aktuellen Tabellenfünften verfolgt.

Der zuletzt aus Krankheitsgründen fehlende Maik Bornscheuer steht wieder zur Verfügung, A-Jugendspieler Maurice Scheuerl, der zuletzt aushalf, fällt wegen eines Zehenbruchs aus.

Der Hasper SV hat sich mit dem 3:0-Erfolg zuletzt gegen Kierspe auf Rang elf, das ist der erste sichere Nicht-Abstiegsplatz, geschossen. Dieser soll an den letzten drei Spieltagen gegen Kontrahenten verteidigt werden, die allesamt hinter dem HSV stehen, der 33 Punkte auf dem Konto hat. Am Sonntag um 15 Uhr treten die Schützlinge von Trainer Werner Benkert beim Rang-14. BSV Menden (31 Punkte) an, eine Woche später kommt der 13. Salchendorf (31) nach Haspe, bevor die Hasper die Saison mit einem Gastspiel beim bereits abgestiegenen Schlusslicht VfL Schwerte (18 Punkte) beenden.

„Menden ist sehr heimstark, mit einem Punkte wäre ich schon zufrieden“, steckt Benkert das Minimalziel ab. „Ein Sieg wäre natürlich besser.“ Für den Defensivmann Cerkan Korkut (Außenbandriss und Kreuzbandanriss) rückt Christian Drewermann in den Kader. So offensiv wie zuletzt gegen Kierspe werden die Hasper in Menden wohl nicht auftreten: „Menden ist unberechenbar, wir müssen aufpassen“, sagt Werner Benkert. hof/luz

Rainer Hofeditz/Lutz Risse



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