Sportclub macht sich „das Leben selber schwer“

Fußball, Bezirksliga: SG Hemer - SC Berchum/Garenfeld
Fußball, Bezirksliga: SG Hemer - SC Berchum/Garenfeld
Foto: WP

Fußball, Bezirksliga: SG Hemer – SC Berchum/Garenfeld II 2:1 (1:0). Das Bezirksliga-Team von Frank Henes tat sich bei den Sauerländern der SG Hemer sehr schwer, hätte bis zum ersten Rückstand allerdings schon 2:0 führen können. Der strömende Regen und der sehr kurze Kunstrasen in der Overhoff-Arena waren abträglich der spielerischen Elemente. Viele Bälle wurden auf beiden Seiten dadurch unerreichbar.

Vladimir Kunz erhielt im Anschluss an einen Eckstoß die Kugel relativ frei stehend an der Strafraumgrenze. Die aussichtsreiche Schussmöglichkeit setzte er nach 13 Minuten aber gute acht Meter am SG-Kasten vorbei. Zwei Minuten darauf erwischte Hüseyin Iskanli aus zehn Metern das Spielgerät nicht richtig, obwohl kein Gegenspieler nahe genug war, um ihn daran zu hindern. Weitere drei Minuten nach der Iskanli-Möglichkeit hatten Georgios Ntontos und Amir Smajic zu jeweils 50 Prozent eine gute Möglichkeit auf ihren Füßen (siehe Foto), konnten sich aber nicht einigen, wer denn den Torabschluss sucht, ehe SG-Keeper Davin Werner die Situation entschärfen konnte. Die Gäste hätten zu diesem Zeitpunkt also gut und gerne mit 2:0 vorne liegen können.

Es zeigte sich aber mal wieder, dass Fußball kein Sport der Konjunktive ist: Die Hemeraner erzielten mit der ersten Chance die 1:0-Führung. Eine Hereingabe vom rechten Flügel wurde in der Entstehung zu harmlos verhindert, so dass Abdelaziz Slimi das Leder Torhüter Patrick Stein aus kurzer Distanz durch die Beine spitzeln konnte. Stein ist hierbei aber kein Vorwurf zu machen. Kurz vor dem Pausenpfiff musste sich Werner bei einem strammen Smajic-Schuss weit strecken.

Fünf Minuten nach Wiederanpfiff erzielte Alexander Escher nach einer Ntontos-Flanke das 1:1. Anstatt am Drücker zu bleiben, fing sich die Henes-Truppe praktisch im Gegenzug das 1:2 durch Yahia Bouaich, wozu die Gastgeber von der SC-Hintermannschaft gänzlich eingeladen wurden. Patrick Stein konnte im weiteren Spielverlauf noch drei Eins-gegen-Eins-Situationen zunichte machen (65. / 67. / 75.).

„Wir haben uns das Leben selber schwer gemacht. Die Schlüsselszene war das 1:2, dadurch haben wir Hemer wieder ins Spiel gebracht“, sagte Frank Henes.

SC: Stein, Kunz, Escher, Sowoue, Hermanowski (60. Menzel), Höppe, Delkic, Eisel (72. Meier), Iskanli, Ntontos, Smajic.