Sieg gegen Soest gibt Halden-Herbeck wieder Hoffnung

Tim Henke, Andreas Biedermann (von rechts) und ihre Haldener Teamkollegen schöpften durch einen 3:1-Sieg gegen Soest neue Hoffnung.Foto:Michael Kleinrensing
Tim Henke, Andreas Biedermann (von rechts) und ihre Haldener Teamkollegen schöpften durch einen 3:1-Sieg gegen Soest neue Hoffnung.Foto:Michael Kleinrensing
Foto: WP Michael Kleinrensing

Hagen..  Aufatmen bei Volleyball-Landesligist TuS Halden-Herbeck: Nach einer gefühlten Ewigkeit gewann der TuS mal wieder ein Spiel und zog damit am Kontrahenten Concordia Hagen, der auf einen Abstiegsplatz zurück fiel, vorbei. Ebenfalls jubeln durften die Damen des TV Hasperbach, die vorzeitig den Ligaerhalt in trockene Tücher brachten.

Damen-Landesliga

Soester TV - TV Hasperbach 0:3 (19:25, 24:26, 24:26). In einem am Ende dramatischen Spiel zeigte sich die Mannschaft von Trainer Uwe Lungwitz nervenstark und festigte den vierten Tabellenplatz. „Wir haben allen bewiesen, dass wir völlig verdient in der Landesliga spielen, auch wenn das heute wenig glanzvoll aussah“, war Spielführerin Katrin Hummert stolz auf ihr Team. Ausschlaggebend dafür, dass die enge Schlussphase an den TVH ging, war eine starke Angabenserie von Meike Daniel und ein wichtiger Block von Christina Freygang.

Damen-Bezirksliga

SG Boeleheide – CVJM Siegen 0:3 (20:25, 19:25, 17:25). Wenn die SGB insgeheim noch auf die Relegation zur Landesliga spekuliert hatte wurden mit dieser Niederlage alle Träume beerdigt. „Leider konnten wir nicht an die zuletzt gezeigten Leistungen anknüpfen, vor allem im Blockverhalten waren wir zu schwach“, so Zuspielerin Irene Heidasch. Lediglich Andrea Neumann über die Mitte und Katja Schmidtke auf Außen konnten einzelne Akzente setzen.

Herren-Landesliga

Concordia Hagen – SuS Oberaden/Bergkamen 0:3 (16:25, 21:25, 22:25). Die Concorden mussten mit Justus Ramge eine zentrale Säule ihres Spiels ersetzen, was nicht besonders gut gelang. „Wir haben es zu Beginn mal mit einer kreativen Aufstellung versucht, aber das ging ordentlich daneben“, analysierte Zuspieler Alex Rack. Dass es in der Folge deutlich besser lief, lag vor allem an den Akzenten des Mittelblockes Kai Heinrich, und an den Rückraumangriffen von Steffen Eustergerling – doch auch sie konnten das 0:3 nicht verhindern.

Halden-Herbeck – Soester TV 3:1 (25:23, 25:27, 25:23, 25:18). Trotz personeller Probleme präsentierte sich Halden endlich wieder als Einheit. Angeführt vom überragenden Libero Tobi Kneiphoff steigerte sich jeder Akteur und zeigte die beste Leistung seit langem. Da zudem Mittelblocker Christian Sartor immer wieder wichtige Blockpunkte erzielte, konnte Halden am Ende einen eminent wichtigen Dreier bejubeln. „Jetzt können wir zumindest wieder auf den Relegationsrang schielen“, schöpft Haldens Markus Bürger Hoffnung.

Herren-Bezirksliga

TV Berchum – Iserlohn Panthers 3:2 (25:21, 26:24, 22:25, 20:25, 16:14). Dass sich das Match zu einem wahren Krimi entwickeln würde, hätte nach dem schnellen 16:4 der Gastgeber im ersten Satz niemand gedacht. Doch Berchum passte sich diesem Niveau an. Der Angriff war nur ein laues Lüftchen. Letztlich mussten es immer wieder Angabenserien von Sebastian Dierssen richten, dieser entschied letztlich auch den Tie-Break.

TSV Hagen 1860 – TV Hasperbach 3:1 (18:25, 26:24, 25:23, 25:22). Die 60er kamen nur sehr schleppend in die Partie und mussten sich vor allem vom perfekt harmonierenden Gespann SteffenWeinhold/Martin Brinker die Bälle um die Ohren hauen lassen. Doch mit Beginn des zweiten Abschnitts wurde der TSV in allen Bereichen druckvoller, vor allem Didi Baumeister und der über Außen konstant punktende Basir Najimi sorgten mit starkem Service dafür, dass das Spiel völlig ausgeglichen verlief. Der Sieg war am Ende verdient, da Hagen unbändige Moral und Kampfgeist zeigte.

TV Neheim - Fichte Hagen 3:0 (25:19, 25:16, 25:14). Momentan gibt es nichts Undankbareres als gegen den ungeschlagenen Tabellenführer der Liga anzutreten. Und auch wenn Fichte sich aufgrund von personellen Ausfällen (Martin Pollok, Fabian Hackbarth, Andre Weber) nicht viel ausgerechnet hatte, frustrierte die Deutlichkeit des Ergebnisses doch ein wenig. Durch eine komplette Mannschaftsumstellung traten die Eilper unsortiert und fehlerbehaftet auf.

TuS Volmetal – Grünenthal/Lüdenscheid 0:3 (13:25, 20:25, 23:25). Einen Satz brauchten die Volmetaler, um die durch den Ausfall von Bodo Klimm und Jens Helmecke neu formierte Mannschaft zu sortieren. „Insgesamt haben wir gut dagegen gehalten, aber am Ende haben uns etwas die Alternativen gefehlt“, so Kapitän Karsten Kost. Zudem haderte der TuS immer wieder mit dem phlegmatischen Schiedsgericht.