Ruhr Games mit Smolenskquartett

Die Ruhr Games, der größte Nachwuchs-Sportvergleich des Kontinents, fanden in diesem Jahr erstmals nach einem neuen Konzept statt. Nicht das Punktesammeln für die einzelnen Ruhrgebietsstädte und einige Regionen drum herum standen im Mittelpunkt, sondern der Austausch und das Miteinander. Und dies ganz gezielt im europäischen Rahmen.

So waren die Kommunen dazu aufgerufen, Nachwuchsathleten aus ihren Partnerstädtern für eine Teilnahme zu begeistern. Hagen steuerte ein junges Volleyball-Quartett aus Smolensk bei. Vitalia, Ekaterina, Helena und Kristina, zwischen 17 und 20 Jahren alt, gingen am Baldeneysee im Beachvolleyball an den Start. Während das ältere Duo verletzungsbedingt vorzeitig aufgeben musste, gab es im U18-Feld den fünften Rang unter 15 Mannschaften. Dazu viele unvergessliche Eindrücke, von der Eröffnungsfeier in der Zeche Zollverein bis zum stimmungsvollen Open-Air-Konzert mit Jan Delay.

Betreut wurde das vorzeigbare Quartett aus Hagens Partnerstadt von den Stadtsportbund-Vertretern Hans-Werner Wischnewski, Frank Gaca, Janis Selbach und Ayman El Barraki. Beim Abschied seien ein paar Tränen vergossen worden, berichtet Gaca, Vorsitzender der SSB-Jugend. Man hoffe auf ein baldiges Wiedersehen.

Das Ziel der Ruhr Games, durch Sport internationale Freundschaften aufzubauen, ist wieder einmal erreicht worden. Rainer Hofeditz

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