Revanche Teil 2 wird auch mit Sparks für Phoenix schwerer
26.01.2012 | 19:18 Uhr 2012-01-26T19:18:00+0100
Hagen. Gegen die Artland Dragons muss sich Phoenix Hagen am Samstag ab 19 Uhr gegenüber dem Hinspiel erheblich steigern. Zum Jahresbeginn wurden die Hagener vorgeführt und unterlagen mit 59:109. "Im Prinzip sind uns die Dragons auf allen Positionen überlegen", sagt Trainer Ingo Freyer.
Die erste Gelegenheit zur Revanche nutzte Phoenix Hagen eindrucksvoll, die zweite dürfte weitaus schwieriger werden. Bei den Eisbären Bremerhaven siegte der Basketball-Bundesligist nur eine Woche nach der Heimniederlage im gleichen Duell. Gegen die Artland Dragons müssen die Hagener sich am Samstag ab 19 Uhr in der Enervie Arena gegenüber dem Hinspiel noch erheblich mehr steigern. Zum Jahresbeginn wurden sie beim 59:109 von den Drachen böse verprügelt.
Freyer hofft auf einen erneuten Überraschungs-Coup
„Im Prinzip sind uns die Dragons auf allen Positionen überlegen.“ Vergleicht er nur den Spielerkader, müsste Ingo Freyer eigentlich vor dem Heimspiel gegen den Tabellendritten die weiße Fahne hissen. Doch davon ist der Phoenix-Trainer natürlich weit entfernt, gerade daheim konnten seine Schützlinge - etwa zweimal gegen Alba Berlin oder in der Vorsaison gegen Oldenburg - vermeintlich übermächtige Gegner bezwingen. „Artland hatte noch am Dienstag ein schweres Spiel in der Türkei“, hofft Freyer auf einen erneuten Überraschungs-Coup: „Vielleicht haben die Spieler den leichten Hinspielsieg noch im Hinterkopf und sehen die Partie bei uns etwas lockerer. Auch wenn ihr Trainer Stefan Koch sicher genau davor warnt.“
Am Ischeland müssen sich die Gäste, die in der EuroChallenge bei Pinar Karsiyaka Izmir mit 99:95 siegten, und vor allem ihr überragender US-Aufbauspieler David Holston auf einen Gegner mit verändertem Spielstil einstellen. Nicht nur der Heimvorteil lässt Phoenix hoffen, mit dem neuen Spielmacher Patrick Sparks agieren die Hagener auch weniger wild. „Es ist immer noch ein Prozess, in dem wir uns befinden, weil einige Rollen neu zu verteilen sind“, räumt Freyer ein, betont aber auch: „Ich freue mich auf das zweite Spiel mit Sparks.“ Zumal die zweiwöchige Pflichtspielpause, in der Phoenix ein Testspiel gegen den ProA-Ligisten ETB SW Essen bestritt und mit 81:61 gewann, Gelegenheit zur weiteren Integration des beim Debüt in Bremerhaven so überzeugenden Neuzugangs gab.
Und zur Wiederauffüllung der Energiespeicher. „Wir haben für drei, vier Tage viel Konditionsarbeit für den Rest der Saison gemacht“, sagt Freyer, „das hat uns gut getan.“ Das soll sich schon gegen die Artland Dragons zeigen, gegen die Phoenix in den bisherigen fünf Bundesliga-Duellen stets verloren hat. Eine ähnlich schlechte Bilanz weist man nur noch gegen Meister und Pokalsieger Brose Baskets Bamberg und die Frankfurt Skyliners auf. „Das waren bisher nie unsere Abende“, weiß Freyer. Wie er ist aber auch Geschäftsführer Oliver Herkelmann überzeugt: „In Heimspiele gehen wir nie chancenlos. Auch wenn das für mich momentan die zweitbeste deutsche Mannschaft ist.“
Berlin-Spiel verlegt
Verlegt wurde das für den 15. Februar terminierte Phoenix-Spiel bei Alba Berlin, da die Berliner dort nun das Pokal-Viertelfinale gegen Braunschweig bestreiten müssen. Ein neuer Termin für den Hagener Auftritt in der Hauptstadt steht noch nicht fest.
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